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Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche – Zusammen verfasst von Heinz Duthel

Die Bundesministerin f�r Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen (CDU), besucht am Freitag (09.01.2009) in Darmstadt ein Mehrgenerationenhaus. Der Landtagswahlkampf lockt prominente Bundespolitiker nach Hessen. Die CDU bietet unter anderem Bundesfamilienministerin von der Leyen auf, die sich in Oestrich-Winkel, Darmstadt und Fulda �ber Mehrgenerationenh�user informiert. Foto: Fredrik von Erichsen dpa/lhe (zu dpa lhe 7037 vom 09.01.2009) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Oft aus nichtigen Gründen waren etwa 800.000 Kinder und Jugendliche in der Nachkriegszeit vom Staat in rund 3.000 westdeutsche Heime eingewiesen worden. Unter der Obhut kirchlicher Trägervereine wie der Caritas und dem Diakonischen Werk waren die Jungen und Mädchen in den Heimen zum Teil gequält und misshandelt worden. "Viele Betroffene leiden heute noch unter den Folgen der Geschehnisse", beklagt der Sprecher des Opfervereins, Michael-Peter Schiltsky. "Sie mussten folterähnliche Bestrafungen hinnehmen, harte industrielle Arbeit ohne Bezahlung und ohne Rentenansprüche ableisten, sie bekamen ungefragt Psychopharmaka, viele wurden über Jahre sexuell missbraucht."

UPDATE !
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte ( im Fall O’Keeffe gegen Irland – EuGMR 027 (2014) vom 28.01.2014 ): „Niemand darf der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.“.
In diesem ganzen Zusammenhang, IN BEZUG AUF DIE NACHKRIEGSDEUTSCHE HEIMERZIEHUNG ( WEST ca. 1949-1985 | OST ca. 1949-1990 ), hat die Bundesrepublik Deutschland sich nicht ( über den Zeitraum 2006-2011 ) mehrfach zu schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen bekannt ? – Hat die Bundesrepublik Deutschland sich nicht somit ( über den Zeitraum 2006-2011 ) mehrfach zu diversen schwerwiegenden Verstößen gegen die Europäische Menschenrechtskonvention bekannt ? – Hat das Parlament der Bundesrepublik Deutschland – der Deutsche Bundestag – nicht ( über den Zeitraum 2006-2011 ) mehrfach bestätigt dass dem im Nachkriegsdeutschland tatsächlich so war ? – Ist die Bundesrepublik Deutschland gemäß der Europäischen Menschenrechtskonvention somit nicht verpflichtet ALLE durch ihre Verstöße gegen die Europäische Menschenrechtskonvention GESCHÄDIGTEN ANGEMESSEN ZU ENTSCHÄDIGEN ? ( Und hier ist nicht von Almosen oder Sozialhilfe die Rede ! — HIER IST VON WIRKLICHER ENTSCHÄDIGUNG DIE REDE ! ) – Worauf also wartet die Bundesrepublik Deutschland ?
Die Bundesrepublik Deutschland steht diesbezüglich nicht nur unter Beobachtung aller anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Menschenrechtskonvention aber auch unter Beobachtung der gesamten Weltengemeinschaft / Völkergemeinschaft ( einschließlich dem UNO-Antifolterkomitee ! )

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Jetzt Austritt aus der Kirche! Keine Kirchensteur fuer Sexuellen Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche

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Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche – Zusammen verfasst von Heinz Duthel

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    Nicht für alle waren die fünfziger und sechziger Jahre in der Bundesrepublik eine Zeit des Aufbruchs. In kirchlichen und in staatlichen Heimen wurden etwa 800.000 Kinder jahrelang unter heute unvorstellbaren Bedingungen gedemütigt, geschlagen, ausgebeutet und eingesperrt.
    Es waren meist nichtige Gründe, die zur Einweisung in die Erziehungsanstalten führten – Gründe, die ein gesellschaftliches Kartell bestimmte, zu dem Jugendbehörden, Gerichte, Lehrer, Nachbarn, Eltern und vor allem die damals noch einflussreichen Kirchen gehörten.
    Sie legten fest, was gut und böse, wer brav und wer ungezogen war und ab wann ein Mädchen als "sexuell verwahrlost" zu gelten hatte. Es reichte schon wenn Nachbarn berichteten, dass ein Kind einer alleinerziehenden Mutter unpassend gekleidet sei oder mit 15 Jahren schon einen Freund oder Freundin hatte, auf Tanzveranstaltungen ging oder die Schule schwänzte. "Wenn du nicht brav bist, kommst du ins Heim" war eine weitverbreitete Drohung damals. Und dort landete man schneller als man glaubte.
    Ein Martyrium im Dunkeln
    Wer einmal ins Heim eingewiesen wurde, blieb dort oft lange Zeit. Gut die Hälfte der Kinder war zwei bis vier Jahre in solchen Heimen. Andere verbrachten ihre ganze Kindheit und Jugend in den oft hermetisch abgeschlossenen Häusern.
    3.000 Einrichtungen waren es insgesamt in Westdeutschland. Viele Kinder litten unter schlecht ausgebildeten, unbarmherzigen Erziehern, die Idealen von Zucht und Ordnung anhingen und die Kinder seelisch und körperlich misshandelten. Sie wurden geschlagen, gedemütigt, zur Strafe eingesperrt und ausgebeutet. Ein ausgeprägter und anhaltender Sadismus durchzog den Alltag jener geschlossenen Anstalten, die "gefallene Mädchen" und "schwer erziehbare Jungen" auf den Pfad der Tugend und den Weg des Herrn zurückbringen sollten.

  • Buecher von Heinz Duthel ueber Gewalt, Sex, Vergewaltigungen in Kinderheimen, Erziehungsheimen und Pfaffern in Jugendstrafanstalten
    https://play.google.com/store/books/details/Heinz_Duthel_Vergewaltigungen_und_Misshandlungen: „Vergewaltigungen und Misshandlungen“: Brutal und systematisch Kinder über Jahrzehnte in kirchlicher Obhut misshandelt
    https://play.google.com/store/books/details/Heinz_Duthel_Gequ%C3%A4lt_Missbraucht_und_Zerst%C3%B6rt?id=u94NAwAAQBAJ Gequält, Missbraucht und Zerstört!: 10 Jahre im Kinderheim, Erziehungsheim, Erzieher, Pfarrer, Jugendamt: Und Schuldig war immer ich!
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    Und sie haben mich Gequält, Missbraucht und Zerstört!: 10 Jahre im Kinderheim, Erziehungsheim, Erzieher, Pfarrer, Jugendamt: Und Schuldig war immer ich! Taschenbuch – 28. Februar 2014
    http://www.amazon.de/Wenn-nicht-brav-bist-kommst/dp/3732241165/ref=sr_1_16?s=books&ie=UTF8&qid=1426362469&sr=1-16: "Wenn du nicht brav bist, kommst du ins Heim": Zucht und Unzucht Taschenbuch
    http://www.amazon.de/Kinder-Katholische-Kirche-Erziehungsheime–P%C3%A4dophilien-Helfershelfer/dp/3735786103/ref=sr_1_39?s=books&ie=UTF8&qid=1426362867&sr=1-39: Kinder – Katholische Kirche-Erziehungsheime- Jugendamt: Die Pädophilien Dämonen und ihre Helfershelfer
    http://www.amazon.de/Vergewaltigungen-Misshandlungen-systematisch-kirchlicher-misshandelt-ebook/dp/B00UNP4X2S/ref=sr_1_54?s=books&ie=UTF8&qid=1426362933&sr=1-54: "Vergewaltigungen und Misshandlungen": Brutal und systematisch Kinder über Jahrzehnte in kirchlicher Obhut misshandelt
    http://www.xinxii.com/en/abusos-sexuales-de-sacerdotes-ninos-p-357644.html: ABUSOS SEXUALES DE SACERDOTES A NIÑOS SORDOMUDOS MEA CULPA..
    http://www.xinxii.com/en/christliche-prugel-gewalt-und-sexualer-missbrauch-p-360081.html: Christliche Prügel, Gewalt und sexualer Missbrauch .. unter dem Kreuz Jesus. Deutschland 1949 – 1972
    http://www.xinxii.com/en/die-scheinheiligen-p-354315.html: Die Scheinheiligen. Die katholische Kirche und der Sexual Missbrauch
    • Gewalt und Lust im Namen Gottes und im Auftrag des Jugendamtes. Das was man mit mir in diesen Jugend Zuchthäusern gemacht hat kann man nicht beschreiben mit Worten. Noch heute wieder in Deutschland nach 30 Jahren Legion und Söldner wache ich auf Durchgeschwitzt sehe den Kuttenpisser mit seiner Erzieher vor mir wie sie mir ihren Schwänze im Mund schieben damit ich die Zelle verlasse darf als Belohnung. Noch heute, schwerbehindert mit 64 würde ich denen die Schwänze abschneiden wenn ich sie sehen könnte, noch heute mit 64 würde ich die Nonne oder Schwester was sie war im Kinderheim, ihre alte stinkende Fotze wegreisen die sie mich schlecken ließ mit vielleicht 8 oder 9 Jahren…. Wenn man nach einer Flucht erwischt worden ist, landete man im Keller, dann kamen zwei oder drei von den Älteren Zöglingen mit den Kuttenpisser oder Erzieher man musste sich ausziehen, dann hielten einen zwei oder drei andere Zöglinge fest während der Pfarrer oder Erzieher sich einen wichsen liess und die anderen Zöglinge lachten lachten dazu. Man lag am Boden und weinte, die Tür zugeschlossen, Nackt ohne Klamotten für 2 Tage und Nächte. Angst wenn der Drecksack wieder kommt und einen was zum Anziehen gibt, und man ihm dafür wieder einen wichsen musste oder… Und da wundern sich manche, dass ich mich heute auf Ämter begleitet lasse, dort kommen diese Gefühle des Hass wieder hoch, gegen alles was Deutsche Dienststellen sind und was wohl kommt. Es war ja nicht die Kirchen, sondern es waren die Jugendämter die einen zu diesen Perversen kranken Kuttenpisser gebracht haben. Es waren Amtliche Dienststellen! Die Erinnerung daran ist schlimmer als 5 Jahre Fremdenlegion oder 25 Jahre als Söldner .. Staatliche Ämter und Kirchliche Stellen wo Kinder hinkommen sollten unter besonderer Beobachtung stehen!

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Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche ist ein Phänomen, das seit Mitte der 1990er Jahre weltweit größere öffentliche Aufmerksamkeit erhält. Die Sensibilisierung für das frühere Tabuthema hat viele Opfer ermutigt, selbst noch 30 oder 40 Jahre nach den Vorfällen ihre traumatischen Erlebnisse öffentlich zu machen. Sie berichten sowohl über Fälle sexuellen Missbrauchs, insbesondere durch Priester, Mönche und Nonnen sowie angestellte Erzieher innerhalb der römisch-katholischen Kirche an ihren Schutzbefohlenen und Untergebenen, als auch über den damaligen Umgang kirchlicher Stellen mit den Tätern und Opfern.

Zum 1. Januar 2012 wurde der "Fonds Heimerziehung" als Ergebnis der Entscheidung des Deutschen Bundestages nach Übereinkunft des Bundes, der westdeutschen Bundesländer und der Kirchen errichtet. Es handelt sich dabei um einen Hilfefonds für Betroffene der Heimerziehung der Nachkriegszeit bis in die 70er Jahre. Den Forderungen der Betroffenen im Abschlussbericht des "Runden Tisches Heinerziehung" nach einer Opferente wurde bei der Entscheidung durch den Deutschen Bundestag nicht gefolgt. Der Fonds ist mit 120 Millionen Euro azsgestattet. Davon sollen 40 Millionen für deinen Rentenersatzausgleich für Betroffene verwendet werden, die zwischen 14 Jahren und der Volljährigkeit in stationären Einrichtungen meist ohne Bezahlung arbeiten mussten (Zwangsarbeit im Sinne Artikel 12 GG), ohne dass dafür Sozialabgaben abgeführt worden sind.
Eine entsprechende Regelung wurde mit dem Fonds "Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990" auch für die Opfer der Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990 getroffen.

Genauere Angaben, wie und bei welcher Beratungsstelle des jeweiligen Bundeslandes in dem die Betroffenen heute leben zu beantragen sind, finden Sie unter: www.fonds-heimerziehung.de

“Wollen die Bundesländer sich aus dem 120-Millionen-Fonds für die ehemaligen Heimkinder bedienen?“
In der letzten gemeinsamen Beratung mit Vertretern von Bund, Länder und Kirchen (AG Leistungsrichtlinien) hat sich zu unserer Überraschung herausgestellt, dass die Länder mit Zustimmung der Vertreter des Bundes und der Kirchen beschlossen haben, dass sie sich die Kosten für die in den Ländern aufzubauenden niedrigschwelligen Anlaufstellen für ehemalige Heimkinder aus dem 120 Mio.-Fonds mit bis zu 10% (= 12 Mio. ¤) bezahlen lassen wollen.
Fadenscheinige Begründungen…
Die Vertreter von Bund, Länder und Kirchen weisen zur Begründung auf eine Empfehlung des RTH hin, der eine Finanzierung von Beratungsarbeit aus Fondsmitteln als Teil der Aufarbeitung  vorsehe. Zwar habe der RTH diese Beratungsarbeit als Aufgabe einer zentralen Stelle formuliert; in der praktischen Umsetzung sei aber eine ortsnahe Beratung zielführender.
Doch eine  Empfehlung vom RTH,  dass eine zentrale Stelle die eigentliche Beratungsarbeit leisten solle, gibt es nicht. Immer ging man davon aus, dass die Beratung vor Ort in den Anlaufstellen erfolgen soll.
Das Verhalten der Vertreter von Bund, Ländern und Kirchen ist skandalös, ….
·    weil das gegebene Wort am Runden Tisch Heimerziehung gebrochen wird,
·     weil eine solche 10%-Rückholfinanzierung durch die Länder in nicht öffentlich verhandelten Absprachen ohne Beteiligung der ehemaligen Heimkinder  beschlossen wurde,
·   weil es gegen den Wortlaut, Sinn und Zweck der Ergebnisse des Abschlussberichtes des Runden Tisches und des Beschlusses des Bundestages ist,
·  weil es den ehemaligen Heimkindern – abgesehen von der geforderten und unerfüllt gebliebenen Entschädigungsforderung – nicht mal die vollen 120 Mio. belässt, was sie ohnehin als unangemessen und zu wenig beurteilen,
·  weil es den ehemaligen Heimkindern zeigt,  dass die Bundesländer ihre am RTH gemachten Zusagen, brechen, um ihre Kosten zu reduzieren,
·   weil es symbolisch den ehemaligen Heimkinder wieder einmal ihre Unterwerfung demonstriert unter eine obrigkeitliche Abhängigkeit wie zu Zeiten der damaligen Heimerziehung (hier bestimmen jetzt die Geldgeber, nicht der RTH, nicht der Bundestag),
Die 10%-Kürzung muss zurückgenommen werden…
Die 10%-Refinanzierung der Anlaufstellen durch die Länder ist eine einseitige und unabgesprochene Kürzung der Finanzierungszusagen der Länder zu Lasten der ehemaligen Heimkinder.
Wir fordern deshalb mit Nachdruck:
Wenn die Länder den ehemaligen Heimkindern den 120-Mio-Fonds – wie im Abschlussbericht des RTH und im Beschluss des Bundestages in Absprache mit den Ländern zugesagt – zukommen lassen wollen, dann müssen sie aus ihrem jeweiligen Haushalt die Einrichtung und Unterhaltung der Anlaufstellen zusätzlich finanzieren.
[1]         Der Arbeitskreis Fondsumsetzung Heimerziehung (AFH) hat sich vor wenigen Wochen im September gebildet, um an der Umsetzung der vom Runden Tisch Heimerziehung (RTH) und dem Beschluss des Bundestages vorgegebenen Fondslösung im Interesse der ehemaligen Heimkinder mitzuwirken. Hierzu hat der AFH drei seiner Mitglieder in die von Vertretern des Bundes, der Länder und Kirchen tagende AG Leistungsrichtlinien entsandt, die bis Ende des Jahres für einen funktionierenden Fonds sorgen will, aus dem die ehemaligen Heimkinder ihre Leistungsanträge wegen erlittener Folgeschäden aus der damaligen Heimerziehung stellen können.

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„Vergewaltigungen und Misshandlungen“

Kirche

Brutal und systematisch Kinder über Jahrzehnte in kirchlicher Obhut misshandelt

Heinz Duthel

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Beschreibung

„Vergewaltigungen und Misshandlungen“
Brutal und systematisch Kinder über Jahrzehnte in kirchlicher Obhut misshandelt
Die heilige Steuer finanzierte Trödelbude – Sodom und Gomorrha
Auf eine Entschädigung oder Entschuldigung warten viele der Opfer noch heute vergebens. Auch etliche Täter kamen bisher ungestraft davon. Nach seinen Recherchen sind 35 nachweislich pädophilie Priester dort noch im Amt.
Gewalt war dort das bestimmende Erziehungsmittel, egal, ob es sich um kirchliche oder staatliche Einrichtungen handelte. In kirchlichen Heimen kam es aber deutlich häufiger zu sexuellen Übergriffen. «Kindergulag» waren diese Aufbewahrungslager.
«Heime waren Orte, an denen systematisch Gewalt ausgeübt worden ist und Menschen gebrochen worden sind»
Zwangsarbeit war ebenso üblich wie sexueller Missbrauch, etliche Heimkinder wurden auch für medizinische Experimente mit unabsehbaren Spätfolgen missbraucht, deren Grausamkeit sich kaum von den Versuchen unterscheidet, die Nazi-Ärzte mit KZ-Insassen durchgeführt hatten.
Kinder wurden in Zwangsjacken gesteckt und verprügelt oder mussten Erbrochenes essen. Bettnässer mussten ihre schmutzigen Unterhosen über dem Gesicht tragen. Wer gegen Vorschriften wie das allgemeine Redeverbot verstieß, wurde tagelang in völliger Dunkelheit eingesperrt. Das sind keine Einzelfälle, sondern Methoden, die offensichtlich in vielen Heimen angewandt wurden.
Wie viele Qualen kann ein Kind ertragen?
Der Verfasser stellt dar, dass auch Frauen gerne prügelten und quälten, und dass Jungs genauso oft missbraucht und vergewaltigt wurden wie Mädchen. «Offenbar hat die Kirche ein Problem mit Sexualität. Opfer kirchlicher Heime berichten in 66 Prozent aller Fälle von sexueller Gewalt und sexuellem Missbrauch.

Die ehemaligen Heimkinder stehen in dieser langen Tradition der Ausbeutungen und Gefolterten.

Macht und Reichtum der Kirchen sind erwachsen aus einer langen Tradition der Ausbeutung der Bevölkerung. Angefangen mit der Zwangsbekehrung, durchgesetzt mit Schwert, Blut und Tränen, gefolgt von der Verfolgung all, die dieser Zwangsbekehrung nicht folgen wollte, mit dem Auspressen bis aufs Blut der so Zwangsbekehrten.

Die ehemaligen Heimkinder stehen in dieser langen Tradition der Ausbeutungen und Gefolterten.

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Weitere Infos zum Autor Ernst Klee siehe unter externem Link.

Zitat

Es ist das einzige außenpolitische Abkommen aus der Nazi-Zeit, das heute noch gültig ist: das Reichskonkordat.

Der Vertrag, den der Vatikan und das Hitler-Regime am 20. Juli 1933 schlossen, schrieb die Beziehungen zwischen Staat und Kirche fest. Inhaltlich war das beileibe kein Pakt mit dem Teufel – doch natürlich wertete das Abkommen mit dem Heiligen Stuhl die Diktatur der Nationalsozialisten innenpolitisch wie international auf.

Zitat Ende

Artikel weiterlesen, siehe unter externen Link.

Ungeachtet dessen, was die Kirchen unter den grausamen, menschenunwürdigen und  menschen-verachtenden Umständen direkt oder indirekt an den ehemaligen Heimkindern verdient haben, möchten wir hier einmal auszugsweise aufzeigen, aus was sich der Reichtum der Kirchen, hier die Katholische Kirche zusammensetzt.

Vatikan – Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld

»Wieviel die Fabel von Christus Uns und den Unsern genützt hat, ist bekannt.«
– Papst Leo X. S. 142.

»Die Kirche ist die höchste aller denkbaren Korruptionen.«
– Der Philosoph Friedrich Nietzsche S. 363.

»Wir brennen wahrhaftig vor Geldgier, und indem wir gegen das Geld wettern,
füllen wir unsere Krüge mit Gold, und nichts ist uns genug«. – Bischof Hieronymus S. 76.

Basis Blutgeld

Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld – auf dieser Basis bauen alle auf, die der Kirche Geld geben.

Wie ist die Kirche zu ihrem immensen Reichtum gekommen?

Die Wahrheit darüber findet man in vielen dicken Büchern verborgen.

Quelle Überschrift S…: Herrmann Horst, Kirchenfürsten, Hamburg 1992

Gold

Vatikan_Gold

Der Vatikan hortet den zweitgrößten Goldschatz
auf Erden

  • In der italienischen Zeitschrift Oggi wurde der Goldschatz des Vatikans aufgrund »außerordentlicher Informationen« hinter demjenigen der USA als der zweitgrößte der Welt beziffert:
    7000 Milliarden Lire = 3.500.000.000 Euro.
  • Im Vergleich dagegen beträgt der Wert des Goldschatzes des Staates Italien »nur« 400 Milliarden Lire, dies war 1952.
    Wie groß mag der Goldschatz des Vatikans heute sein?
  • Rechnen wir die Wert-Steigerung dazu, so wäre der Wert des Goldes heute 63 % höher. Bei Verkauf könnte der Goldschatz des Vatikans, je nach Zeitpunkt eines eventuellen Abstoßes,
    bis 650 % Gewinn gebracht haben.

Da fragt man sich:

Wie ist der Vatikan zu diesem immensen Gold-Besitz gekommen?

Quelle: Zeitung Oggi Nr. 42/1952

Aktien

Vatikan_Boerse

Der Vatikan pokert mit enormen Finanzreserven
an der Wallstreet

  • »Die auswärtigen Finanzreserven des Vatikans sind vornehmlich an der Wallstreet konzentriert. Insgesamt dürfte sich der Gesamtbesitz der Kirchenzentrale an Aktien und anderen Kapitalbeteiligungen bereits im Jahr 1958 auf etwa
    50 Milliarden DM belaufen haben.« S. 153
  • Diese Zahl dürfte inzwischen vermutlich auf weit über Hundert Milliarden Euro angewachsen sein.

Wie ist der Vatikan zu diesem immensen Aktien-Besitz gekommen?

Quelle: Herrmann Horst, Die Kirche und unser Geld, Hamburg 1990

Konzerne

Vatikan_Industrie

Der Vatikan ist
»größter religiöser Wirtschaftskonzern«

  • »Der Vatikan ist heute der größte religiöse Wirtschaftskonzern der Welt und fest engagiert in zahllosen Unternehmen in den Bereichen Immobilien, Plastik, Elektronik, Stahl, Zement,
    Textilien, Chemie, Nahrungsmittel und Bauwirtschaft.« S. 244
  • Die dem Vatikan gehörende Firma Italgas hat
    Tochter-Gesellschaften in 36 italienischen Städten. Der Vatikan mischt mit bei Teer, Eisen, Destillaten, Trinkwasser, Gasherden, Industrieöfen usw. Von den etwa 180 italienischen Kreditinstituten verfügt mindestens ein Drittel über vatikanisches Geld. S. 244
  • Der Vatikan besitzt viele einflussreichste römische Banken und ist in Europa, in Nord- und in Südamerika an einer überwältigenden Fülle mächtiger Industrieunternehmen beteiligt, einige gehören sogar weitgehend dem Vatikan, wie z.B. Alitalia oder Fiat. S. 53

Wie ist der Vatikan zu diesem immensen Besitz gekommen?

Quelle Absatz 1 und 2: Lo Bello Nino, Vatikan im Zwielicht, Düsseldorf

Quelle Absatz 3: Deschner Karlheinz, Opus Diaboli, Reinbek 1987

Ländereien

Vatikan_Laendereien

Die Kirche
– der größte Grundbesitzer der westlichen Welt –

Einige Beispiele:

  • Deutschland:
    Mit 8,25 Milliarden qm größter privater Grundbesitzer S.208 (entspricht gut der Hälfte des Bundeslandes Schleswig-Holstein
    S.208 oder der Größe von Bremen, Hamburg, Berlin und München zusammen)
  • Italien: über 500.000 ha Ackerland
  • Spanien: ca. 20 % aller Felder
  • Portugal: ca. 20 % aller Felder
  • Argentinien: ca. 20 % aller Felder
  • England: ca. 100.000 ha
  • USA: über 1.100.000 ha Ackerland;
  • Weiden und Wälder sind nicht mitgerechnet. S. 429

Wie ist die Kirche zu diesem immensen Land-Besitz gekommen?

Quelle Absatz 1: Frerk Carsten, Finanzen und Vermögen der Kirchen, Aschaffenburg 2002

Quelle Weiden und Wälder…: Deschner Karlheinz,
Und abermals krähte der Hahn, Reinbek 1972

Städte / Immobilien

Vatikan_Immobilien

Der Vatikan ist »größter Immobilienbesitzer«

Man kann in Bezug auf die immensen Besitztümer des Vatikans nicht mehr nur von Immobilien sprechen, sondern eher von Städten oder Stadtteilen.

  1. Rom z. B. ist bereits zu 1/4 in den Händen des Vatikans, recherchierte Paolo Ojetti in der Zeitschrift L’ Europeo am
    7.1.1977. Sein Artikel war wie ein Telefonbuch zu lesen. Seitenweise listete er Tausende von Palästen auf, die z. T. den 325 katholischen Nonnen- und 87 Mönchsorden gehören.
  2. Der Journalist Ojetti recherchierte auch in der italienischen Stadt Verona. Er druckte einen Stadtplan ab, auf dem ungefähr die Hälfte der Häuser schwarz markiert waren = Eigentum der katholischen Kirche. Er wies darauf hin, dass die Besitzverhältnisse in anderen Städten ähnlich sein dürften.
  3. Das war dem Vatikan zuviel. Sie nannten den Artikel verwirrend, unverantwortlich, skandalös, antiklerikal, unkulturell und dumm. Der Direktor der Zeitschrift wurde sofort gefeuert.
  4. Es dauerte 21 Jahre, bis es wieder ein mutiger Journalist wagte,
    das Thema anzupacken.
  5. Max Parisi recherchierte für die Zeitung La Padania nochmals die Eigentumsverhältnisse in Rom und kam in seinem Artikel vom
    21.6.1998 zum Schluss, dass jetzt bereits schon fast 1/3 aller Häuser Roms im Besitze des Vatikans sind.
  6. Diese Immobilien von »unermesslichem Wert« befinden sich nach seiner Recherche in den besten Lagen: »Das ganze Gebiet vom Campo dei Fiori bis zum Tiber gegenüber der Engelsburg, vorbei an der Piazza Navona und den umliegenden Straßen ist praktisch vollständig im Besitz des Vatikans. Es handelt sich um etwas weniger als die Hälfte des historischen Zentrums.« Allein in dieser Zone sind es über 2500 Paläste. Diese ganzen Immobilien tauchen auf dem Katasteramt gar nicht auf, weil sie als »ausländisches Territorium« gelten.
  7. Der Autor Guarino nennt Beispiele, wie Leute zwangsgeräumt und auf die Straße gestellt wurden, obwohl die Vatikanbank scheinheilig anderes versprochen hatte. Parisi fragt am Ende: »Was haben Glauben und 160.000 Milliarden Immobilienbesitz miteinander zu schaffen? Was hat Jesus mit … den teuersten Terrassenwohnungen Roms zu tun?«
  8. Jetzt versteht man die alten Prophezeiungen, nach denen den Römern eines Tages der Kragen platzt und die Prälaten ihre Kutten in den Tiber werfen müssen, um nicht erkannt zu werden …

Doch wie ist der Vatikan zu diesem immensen Besitz gekommen?

Quelle Absatz 1 – 2:  Ojetti Paolo in L’ Europeo Nr. 1/1977

Quelle Absatz 5 – 7: Parisi Max in La Padania 21.6.1998

Blutgeld durch Sklaverei

Der Menschenhandel und die Sklaverei vergrößerten den Reichtum der Kirche, von dem sie heute noch lebt.

  1. Die Kirche unterstützte von Anfang an die Sklaverei und verschärfte sie in vielerlei Hinsicht. S. 520.524
  2. Papst Nikolaus V. legitimierte den Sklavenhandel in seiner Bulle Divino amore communiti (Aus göttlicher Liebe zur Gemeinschaft) am 18. Juni 1452. Deshalb war der Sklavenhandel legal und verursachte bei den Beteiligten keinerlei Skrupel. S. 101
  3. Der Papst hielt sich selber Sklaven. Papst Gregor I. hielt Hunderte Sklaven auf seinen Gütern und stimmte Gesetzen zu, die den Sklaven verboten, freie Christen zu heiraten.
  4. Ein Sklave wurde wie ein Stück Vieh betrachtet. Die Kirche behandelte Sklaven wie »Kirchengut« und dieses galt als unveräußerlich. Die Kirche schätzte den Wert von Kirchengütern manchmal nicht nach Geld, sondern nach Sklaven ein. S. 523
  5. Wurde trotzdem ein Sklave freigelassen, musste er mit seinem Vermögen die Kirche entschädigen. (4. Synode von Toledo)
  6. Die Kirche verbot Sklaven, Testamente zu machen. Beim Tode eines Sklaven fielen seine Ersparnisse der Kirche zu.
  7. Laut dem »heiligen«. Thomas von Aquin waren Sklaven »zweckdienlich«. S. 229
  8. Die Kirche tat alles, um die Sklaverei zu erhalten, und nichts, um sie zu beseitigen. S. 520
  9. Ein Bischof durfte einen Sklaven nur entlassen, wenn er zwei Sklaven dafür als Ersatz anbot. S. 523
  10. Uneheliche Kinder von Klerikern wurden zu lebenslangen Kirchensklaven gemacht. Dies galt auch für Findelkinder.
    (3. Synode von Toledo)
  11. Der »heilige« Martin von Tours (heute in vielen Kirchen abgebildet, wie er seinen Mantel teilt) z. B. hielt sich
    20.000 Sklaven. S. 524
  12. Auch die Klöster hatten Sklaven, sowohl zum Dienst im Kloster wie zur Bedienung der Mönche. Tausende gefangener Slawen und Sarazenen wurden als Sklaven an Klöster verteilt. S. 528
  13. Die Sklaverei dauerte auf Kirchenländereien und päpstlichen Gütern bis ins 11. Jahrhundert.
  14. »Schätzt man doch, dass zeitweise auf einen gefangenen Sklaven, der die afrikanische Küste noch lebend erreichte, zehn trafen, die schon beim Landtransport umgekommen waren, worauf von weiteren zehn etwa neun auf dem
    Seeweg verreckten.«
  15. »Der Protestantismus ging von Anfang an in den gleichen
    Bahnen, nachdem Luther Leibeigenschaft und Sklaverei theologisch gerechtfertigt hatte. Bis weit ins 19. Jahrhundert trieben evangelische Staaten unter der theologischen Billigung der Missionare Sklavenhandel und gingen auf Sklavenjagd.«
    S. 22 und S. 150
  16. Das erste englische Sklavenschiff hieß »Jesus«. S. 179

Jesus predigte die Nächstenliebe.

Mit dem Tun der Kirche ist diese nicht zu vereinbaren.

Für den, der jetzt sagt, so sei halt die Zeit gewesen, hier ein Satz aus dem Koran: »Wünscht einer deiner Sklaven eine Freilassungsurkunde, so stelle sie ihm aus, wenn du ihn als gut kennst, und gib ihm einen Teil deines Reichtums, den Gott dir verliehen.« S. 513 Es hätte also auch im «Christentum« anders sein können.

Quelle Absatz 1, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 11, 12, letzter Absatz:
Deschner Karlheinz, Kriminalgeschichte des Christentums, Bd. 3,
Reinbek 1990

Quelle Absatz 2 und 14: Von Othegraven Friedhelm,
Litanei des Weißen Mannes, Struckum 1986

Quelle Absatz 15 Seite 22: 9) Weber Hartwig,
Die Opfer des Kolumbus, 500 Jahre Gewalt und Hoffnung,
Reinbek 1982

Quelle Absatz 15 Seite 150: Herrmann Horst,
Die Kirche und unser Geld, Hamburg 1990

Quelle Absatz 16: 9) Weber Hartwig,
Die Opfer des Kolumbus, 500 Jahre Gewalt und Hoffnung,
Reinbek 1982

Vatikan_Sklavenschiff

Belegplan eines Schiffes bei einem Sklaventransport.
Jahrhunderte lang förderte die Kirche die Sklaverei
und hielt sich eigene Sklaven.

Superreich
durch Leibeigene

Auch die Leibeigenen vergrößerten damals den Reichtum der Kirche, von dem sie heute noch lebt.

  1. Bereits ab dem 4. Jahrhundert bildete sich unter der Domäne der Kirche eine andere Art der Sklavenhaltung: die Leibeigenen.
    S. 538
  2. Die Leibeigenen waren de facto den Sklaven gleichgestellt. Sie durften ihr Land nicht verlassen und waren den Großgrundbesitzern, z. B. einem Kloster, hilflos ausgeliefert. Sie wurden mit Abgaben von Wucherzinsen erpresst und schikaniert. So entstand ein in hohem Grade korrupter und tyrannischer Zwangsstaat. Das Elend der Leibeigenen war unermesslich. Manche Eltern waren gezwungen, ihre Kinder in die Sklaverei oder die Prostitution zu verkaufen. S. 538
  3. Aufstände wurden blutig unterdrückt. Die Kirche stand auf der Seite der Ausbeuter und predigte Demut und Gehorsam.
    S. 544
  4. Die Kirche war (und ist) größte Grundbesitzerin Europas. Das Kloster Fulda z. B. besaß 15.000 Landsitze. Das Kloster St. Gallen verfügte über 2.000 Leibeigene. S. 240

Quelle Absatz 1 – 3: Deschner Karlheinz, Opus Diaboli, Reinbek 1987

Quelle Absatz 4: Durant Will,
Kulturgeschichte der Menschheit, Band 6, München 1978

Superreich
durch Segen & Titel

Auch der Verkauf von Segensbriefen, Titeln, Audienzen usw. vergrößert heute noch den Reichtum
der Kirche

Preisliste des Vatikans (Stand 1990)

  • DM 5.000,- für einen vom Papst persönlich unterzeichneten Segen mit Urkunde
  • DM 30.000,- für eine Privataudienz mit dem Papst, inkl. Video
  • DM 50.000,- Spende für einen Ehrendoktortitel
  • DM 120.000,- Spende für einen Orden
    (Ordensstern zum Großkreuz des St.-Gregor-Ordens)
  • DM 300.000,- für einen Barontitel
  • DM 2.500.000,- für eine Erhebung in den Fürstenstand
  • DM 50.000,- für die Nebenkosten einer solchen Prozedur,
    etwa anlässlich der Ostermesse
  • Ab ca. 100.000,- Euro (im Durchschnitt ca. 250.000,-) kosten auch Heiligenprozesse. Nur wohlhabende Familien oder Ordensgemeinschaften können sich einen derart teuren
    Prozess leisten. S. 299
  • Allein durch die 464 Heiligsprechungen (mehr als in den 400 Jahren davor) von Johannes Paul II. dürften ca. 116.000.000,- Euro in die Kassen des Vatikans gerollt sein. S. 165

Quelle vorletzter Absatz: Herrmann Horst,
Die Kirche und unser Geld, Hamburg 1990

Quelle letzter Absatz: GEO-EPOCHE Nr. 10/03, Die Macht der Päpste

Superreich durch Ablasshandel

Mehr als 1 Milliarde Gulden sollen durch Ablasshandel nach Rom geflossen sein.
Dies ist Teil des Kirchenvermögens
– heute noch.

  1. Papst Sixtus IV. entschied 1467, dass die Wirkung kirchlicher Ablässe auch für die armen Seelen im Fegfeuer gelte. S. 144
  2. Deshalb nahmen die Klöster Geld für Gebetsdienste, damit die Verstorbenen angeblich weniger lang im Fegfeuer schmoren müssen.
  3. Der Papst entschied auch, dass, wer nicht in der Lage sei, eine Romreise für den vollständigen Ablass anzutreten, einen ebenso vollständigen Ablass erlangt, wenn er lediglich 1/3 der Reisekosten an die päpstlichen Vertreter zahlt. Tausende taten dies. S. 347
  4. Papst Leo X. meinte, dass Arme dieses Segens nur schwer teilhaftig werden, denn sie haben kein Geld und müssten deshalb des Trostes entbehren. S. 538
  5. Ablässe werden auch heute, im 21. Jahrhundert (!), angeboten. Während des »Jubeljahres 2000« wurden beim Durchschreiten diverser Tore Ablässe gewährt.
  6. »Nach Recherchen Corvins sollen durch den Ablasshandel im Lauf der 600 Jahre seines Bestehens etwa 1 Milliarde Gulden nach Rom geflossen sein.« S. 348

Quelle Absatz 1: Herrmann Horst,
Kirchenfürsten, Hamburg 1992

Quelle Absatz 4: Deschner Karlheinz,
Opus Diaboli, Reinbek 1987

Quelle Absatz 3 und Absatz 6: Neuer Pfaffenspiegel,
Sünden der Kirche. Das Geschäft mit dem Glauben,
Pawlak-Verlag, Herrsching 1990

Ablass für Mord und Totschlag

Besonders abscheulich wird der Ablasshandel, wenn es der Kirche nicht nur um finanzielle Bereicherung geht, sondern Menschen zu Mord und Totschlag verführt werden, um angeblich schneller in den Himmel zu kommen …

  1. So versprach Martin Luther jedem Soldaten, der beim Krieg gegen aufständische Bauern einen Bauern ermordete, und selbst ums Leben kam, einen Platz im Himmel.
    (Man vergleiche Verheißungen an islamische Selbstmordattentäter)
  2. Papst Innozenz III. versprach jedem, der sich am Kreuzzug gegen die Albigenser beteiligte, zwei Jahre Ablass. So sammelte sich ein Heer von bis 200.000 Mann, um das Städtchen Béziers
    anzugreifen. Ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht und Religion wurden nahezu 20.000 Menschen niedergemetzelt. Selbst die Frauen und Kinder, die sich in die Kirche geflüchtet hatten, verschonten sie nicht. Anschließend wurde die Stadt niedergebrannt.
  3. Um genügend Krieger für die Kreuzzüge zu bekommen, lockte die Kirche mit rigorosen Ablässen. Für einen angeblichen Platz im Himmel wurden Zigtausende Menschen ermordet. Da fragt man sich, welcher Teufel als »Gott« möchte wohl Wesen mit einer derart blutigen »Eintrittskarte« um sich haben?

Quelle Absatz 1: Siehe auch unter externem Link.

Quelle Absatz 2: Seifert Petra,
Geheime Schriften mittelalterlicher Sekten.
Aus den Akten der Inquisition, Augsburg 1997

Blutgold durch Raubmord

Unzählige Menschen wurden bei der Eroberung Amerikas umgebracht –
vor allem des Goldes wegen.
Dieses Gold ist heute noch Teil der römisch-katholischen Kirche.

  • Mit dem ersten Gold aus der Süd-Amerika-Beute ließ Papst Alexander VI. die Decke von Santa Maria Maggiore in Rom verzieren und mit dem Symbol seiner Familie versehen.   S. 115
  • Ein nennenswerter Anteil des Blutgoldes und -silbers floss in kirchliche Schatzkammern, transformiert in stolze Kleinodien
    christlich-abendländischer Gold- und Silberschmiedekunst.
    S. 115
  • Signifikantes Beispiel ist eine fast drei Meter hohe Monstranz, die Kardinal Cisneros aus dem Gold, »das Kolumbus auf seinen Reisen fand«, fertigen ließ und der Kathedrale von Toledo
    stiftete.   S. 114
  • Festgelegt war der Hergang, nach dem die Missionierung der Heiden zum Katholizismus zu bewerkstelligen war. »Die Indianer, denen solche Gnade und Gunst widerfährt, sollten ihrerseits ihre Unterwürfigkeit und ihren guten Willen beweisen, indem sie eine große Menge Gold, Edelsteine, Silber und andere Dinge, die sie besitzen, Seiner Hoheit, dem König und dem Gouverneur freiwillig ausliefern, andernfalls könnten Gott, unser Herr und Ihre Hoheiten sehr ungnädig werden.«   S. 108
  • »Das junge Mädchen wurde ohne weiteres den Armen seiner Familie entrissen, um die Leidenschaft des brutalen Siegers zu befriedigen. Aber die Hauptleidenschaft des Spaniers war die Liebe zum Gold. Dafür schreckte er vor keiner Anstrengung zurück … und Menschenleben waren in den Augen der Eroberer der unbedeutendste Artikel.«   S. 109
  • »Im Jahr 1500 lebten in den heutigen Grenzen Mexikos 25 Millionen Indianer, hundert Jahre später nur noch eine Million.« 
  • Über die Einschmelzung peruanischer Goldschätze ist überliefert: »Dann dauert es einen vollen Monat, das wertvolle Geschirr einzuschmelzen, obwohl Goldschmiede des Landes Tag und Nacht daran arbeiten müssen.« Der Chronist beziffert den Goldwert nur dieser einen Aktion auf 1.326.539 Goldpesos.
    Dies entspricht heute etwa 450.000.000 Euro.   S. 111
  • Einer der Haushofmeister ließ eine Menge Indianer hängen, lebendig verbrennen, den Hunden vorwerfen, ihnen die Köpfe, Hände und Füße abhauen oder die Zunge herausreißen.   S. 112
  • »Selbst der vornehmste Bischof des Reichs sendete seine Diener in der Absicht mit, seinen Teil von der gemachten Beute in Empfang nehmen zu lassen.«   S. 113
  • Der Katholizismus hat auch in Südamerika die Sklaverei grundsätzlich anerkannt. Laie wie Priester praktizierten sie; Klerus und Klöster, oft selber Großgrundbesitzer, handelten mit Sklaven.   S. 113
  • Jesuiten und Franziskaner förderten Ehen zwischen Indianern und Schwarzen, um deren Nachkommenschaft als Leibeigene zu erklären.  S. 116
  • Während die einfache Bevölkerung, Generation um Generation, in Dreck und Elend verkam, wurde der Klerus nahezu allmächtig und immens reich, wie auch die übrigen Sklavenhalter und Herren, die zur Finanzierung von »Gotteshäusern« eingefangene Indios versteigerten …   S. 117
  • Wie der Chronist Bartolomé de Las Casas berichtet, wurden Millionen Indianer des Goldes wegen grausamst abgeschlachtet. Der Gouverneur von Yucatan tauschte Hunderte junger Mädchen, die er entführt hatte, gegen Wein, Öl oder eine Speckseite.
    S. 117
  • »Die christliche Kirche war noch versessener als die weltlichen Herrscher auf die Ausbeutung des neuen Landes.«   S. 120
    »1495 erließ Papst Alexander VI. die Bulle Intercaetra:
    »… dass man barbarische Völker unterwirft und dem echten Glauben zuführt.«   S. 120
  • »Der Papst überwachte … die Ausgabe von Jagdscheinen, die Europäern für Raub und Plünderung ausgestellt wurden.«   S. 121
  • Ein Inkafürst sagte: »Was den Papst betrifft, von dem ihr sprecht, so muss er wahnsinnig sein, wenn er daran denkt, Länder zu verschenken, die ihm nicht gehören …« Darauf rief ein Mönch: »Greift augenblicklich an! Ich gebe euch die Absolution.«
    S. 124.125
  • Der Chronist Bartolomé: »Ich sagte bereits, dass die Spanier blutgierige wilde Hunde halten, die darauf abgerichtet sind, die Indianer zu erwürgen und in Stücke zu zerreißen … Zur Verpflegung dieser Hunde führen sie auf ihren Märschen eine Menge Indianer bei sich, die in Ketten gehen und wie eine Horde Schweine einhergetrieben werden. Man schlachtet dieselben, und bietet Menschenfleisch öffentlich feil. Dann sagt einer zum anderen: Borge mir doch ein Viertel von diesem Schurken (Bellacos). Ich werde nächster Tage auch einen schlachten; dann gebe ich dir’s wieder.«
    S. 127
  • Einschüchterung und Terror wurden zur Grundlage erster Begegnungen mit den Eingeborenen. So wurde in jedem Dorf zunächst ein großes Blutbad (Matanza) angerichtet, damit sie beim Hören des Namens »Christi« zitterten wie vor wahrhaftigen Teufeln. Die Wege der Conquista waren deshalb von Leichen aufgehängter und gepfählter Indianer gesäumt, die Schrecken und Panik verbreiten sollten.   S. 124
  • »Die Missionare dachten natürlich gar nicht daran, die Conquista in Frage zu stellen … Das blutige Geschäft war die Voraussetzung für ihre Mission. Verschwindende Ausnahmen ausgenommen, forderten die Missionare Gewalt.«   S. 125
  • »Da nahm er (ein Gouverneur) ein Knäblein, welches er seiner Mutter entriss, hieb ihm mit seinem Dolche von Armen und Beinen ein Stück nach dem anderen herunter und gab jedem Hunde sein Teil davon. Als sie nun diese Stücke aufgefressen hatten, warf er das Körperchen auf die Erde, damit sie es zusammen verzehrten.« S. 128
  • Die Tempel der Indios wurden schnell durch Kirchen ersetzt. Allein in Mexiko 12.000. Sie zeugen von der Fähigkeit der Missionare, die Indianer ohne Lohn für sie arbeiten zu lassen. An all dieser Kirchenpracht kleben noch heute Tränen, Schweiß und Blut der Indios.  S. 130.131
  • Aus einer indianischen Chronik: »Die Menschen waren von Weisheit erfüllt. Sie kannten keine Sünde … Sie waren voll von Frömmigkeit. Es gab keine Erkrankung der Knochen, kein Fieber, keine Syphilis, kein Brust- und kein Bauchleiden, keine Magersucht. Die Körper waren rank und schlank. All das änderte sich, als die weißen Männer kamen.«
    S. 135
  • Von der gesamten indianischen Bevölkerung, die zur Zeit des Kolumbus den Erdteil bewohnte, fielen 90 % dem Völkermord zum Opfer.
  • »In besagten 12 Jahren und innerhalb der erwähnten 400 Meilen … ermordeten die Spanier vier Millionen Menschen, die sie entweder mit Schwert oder Lanze niederstießen oder lebendig verbrannten, gleichviel, ob Mann oder Weib, jung oder alt.«
    S. 107.108
  • Und heute? Viel von diesem Blutgold klebt noch an so mancher Kirchendecke und am Kirchenaltar, und aus Blutgold ist vielleicht noch manche Monstranz, so manch´ »Allerheiligstes« gegossen.
  • Auch das Blutgold hat die Kirche zu dem gemacht, was sie heute ist: unermesslich reich.
    Und bis heute ist das Gold nicht zurückgegeben worden!

Quelle Absätze S …: Von Othegraven Friedhelm,
Litanei des Weißen Mannes, Struckum 1986

Vatikan_Indianer_1

Um das letzte Gold heraus zu pressen,
wurden die Indianer grausam gefoltert.

Vatikan_monstranz_1

Aus dem Blutgold ließ der Kardinal eine
fast drei Meter hohe Monstranz, für die
Aufbewahrung der Hostie in der Kathedrale
von Toledo schaffen.

Vatikan_sevilla

»Wen überfällt nicht ein Schaudern, wenn er den mit 20 Tonnen Blattgold vergoldeten Altar der Kathedrale von Sevilla bestaunt und dabei an das in den Minen vergossene Blut der Indianer denkt.« S. 66 An eine Wiedergutmachung und ein Zurückgeben der Beute denkt die Kirche nicht.

Quelle Bild unten: Rosner Enrique, Missionare und Musketen,
500 Jahre lateinamerikanische Passion, Frankfurt am Main 1992

Vatikan_Indianer_2

Ein spanischer Katholik verfüttert Indianerkinder,
die der Mönch vorher noch schnell taufte,
an seine Hunde … S. 128

Quelle Bild unten: Von Othegraven Friedhelm,
Litanei des Weißen Mannes, Struckum 1986

Vatikan_Indianer_3

Sie hängen zur Ehre und Verherrlichung Jesu und
der zwölf Apostel in einzelnen Gruppen je dreizehn
Indianer auf, so dass die Füße das Scheiterholz
gerade berühren.

Mit dem Wegbrennen des Holzes zieht der Strang langsam zu.”

Vatikan Indianer_4

Der Kazike Hatuay (Bild) wollte nicht getauft werden,
um nicht Gefahr zu laufen, mit so grausamen Menschen
zusammen im (katholischen) Himmel sein zu müssen.

Vatikan_Indianer_5

Die Katholiken hackten und schnitten den Indianern
Nase und Hände ab und fütterten damit ihre Hunde.

Es war der »größte Völkermord aller Zeiten«.

Blutgeld durch Inquisition und Hexenbrennen

Eine der schändlichsten Arten des Vatikans, Blutgeld und Reichtum zu scheffeln,
war der Raubmord an Andersgläubigen.

  1. Die Inquisition war eine Raub- und Lynchjustiz im Namen des »rechten« Glaubens«.
  2. Kirchenfürsten haben immer wieder Blutgelder eingestrichen – so exzessiv, dass ein geflügeltes Wort sagte, das schnellste und leichteste Mittel, reich zu werden, sei das Hexenbrennen.
    S. 7
  3. Grundlage für die Folterung und Ermordung Zigtausender von Frauen in Europa war 1487 die Billigung des Hexenhammers durch den Papst. S. 193
  4. Das wahre Gesicht der Inquisition zeigen die Anordnungen von Papst Innozenz III. Er gebot, «das Eigentum der Ketzer zu konfiszieren, zu enteignen und Ketzerkinder zu enterben».
    S. 193
  5. Damit das Blutgeld schneller floss und um »belastende Geständnisse« zu bekommen, wurden die Opfer brutalst
    gefoltert.
  6. Aus dem Blutgeld konnte z. B. Papst Johannes XXII. im Jahre 1317 sechs neue Bistümer kaufen. S. 193
  7. Bereits im Jahre 380 bedrohte man Andersgläubige (Ketzer) mit Ausweisung, Verbannung und Konfiskation ihres Vermögens.
    S. 193
  8. Man sprach den Andersgläubigen das Recht ab, sich Christen zu nennen, Testamente zu machen oder zu erben, und hatte die Todesstrafe für alle “Abtrünnigen” bereit. S. 475
  9. Wurde jemand von der Inquisitionsbehörde beschuldigt und abgeholt, so kamen sofort die Beamten ins Haus und sein Besitz wurde inventarisiert. Seine Familie wurde – egal wie der Prozess später ausging – vor die Tür gesetzt und musste eventuell Hungers sterben. Es war sehr gefährlich, diesen Ausgesetzten zu helfen, da man dadurch selber in die Mühlen der Inquisition kommen konnte.
    S. 565
  10. Die Kirche bekam in Deutschland jeweils 1/3 des geraubten Geldes, Landes oder der Häuser etc. der Ermordeten. In anderen Fällen die Hälfte. Oft erhielt ein Drittel die Ortsbehörde, ein Drittel die Inquisitionsbehörde (damit sie am Laufen blieb) und ein Drittel der Bischof.
  11. Im Vatikanstaat fiel das gesamte geraubte Gut der ermordeten Andersgläubigen (Ketzer) an den Vatikan.
  12. Ab dem 14. Jahrhundert sackte der Vatikan auch in den anderen italienischen Gebieten 100 % des geraubten Gutes ein.
    S. 574
  13. Oft genug stritten Kirche und Staat um das Raubgut, bisweilen jahrzehntelang.
  14. Hätten nicht alle Beteiligten an der Inquisition, also am Raubmord an Andersgläubigen, gut verdient, wäre die Inquisition bald im Sande verlaufen. Denn viele Menschen, auch Fürsten, fühlten in ihrem Inneren, dass hier der Papst etwas Teuflisches angeordnet hatte. S. 597
  15. Papst Alexander III. befahl auf dem Konzil von Tours 1163 den
    Fürsten, Andersgläubige einzukerkern und ihr Eigentum zu konfiszieren. S. 562
  16. Sobald ein der Ketzerei Verdächtigter vorgeladen und verhaftet worden war, wurde sein Vermögen beschlagnahmt – bevor es überhaupt zu einem Prozess kam. Auch daran kann man das Wesen der Inquisition erkennen. S. 565
  17. Natürlich wurden vor allem reiche Andersgläubige (Ketzer) bevorzugt und ermordet. In Spanien reiche »Conversos«, also bekehrte Juden. Manchmal konnten sie sich für astronomische Summen für einige Zeit freikaufen. Als die reichen »Conversos« »ausgestorben« waren, weil man über Jahrhunderte Jagd auf sie gemacht hatte, war der Niedergang des kirchlich inszenierten Raubmordes nicht mehr aufzuhalten. S. 158
  18. Besonders pervers: Auch Verstorbene konnten nachträglich der Ketzerei beschuldigt werden. Dadurch konnte das Vermögen des Verstorbenen im Nachhinein bei den Erben eingezogen werden.
  19. So konnte man jeden unliebsamen Menschen ruinieren: über den Umweg seiner verstorbenen Eltern. Eine Verjährung kannte die katholische Kirche erst nach 100 Jahren.
  20. So stürzte man ganze Familien in unbeschreibliches Elend, indem man ihnen alles raubte.
  21. Eine Verjährung bei Lebenden gab es nicht. So konnte eine kritische Aussage eines Jünglings denselben noch als Greis auf den Scheiterhaufen bringen – je nachdem, wie reich er war …
  22. Besonders pervers und grausam: Jeden Handgriff bei den brutalen Foltern und auch das Essen der Folterknechte mussten das Opfer oder seine Angehörigen bezahlen. Es gab eine Preisliste für alle Foltern. Hier ein Beispiel aus Darmstadt:
  • Einen Lebenden zu vierteilen 15 kr.
  • Den Scheiterhaufen aufrichten, Die Asche des Verbrannten in fließendes Wasser werfen 30 kr.
  • Eine Hexe lebend verbrennen 14 kr.
  • Eine Person mit dem Schwert töten 10 kr.
  • Einen Menschen henken 18 kr.
  • Einen Körper ziehen 5 kr.
  • Ohren und Nase abschneiden 5 kr.
  • In den Bock spannen 8 kr.
  • Ein Streich mit der Spitzrute 1 kr
  • Für Schnüre zum Bockspannen Aufziehen und die Gewichte anhängen, die Beinschrauben anlegen 30 kr.
  • Des Ortes verweisen 1 kr.
  1. Das durch Raubmord vorwiegend Frauen gestohlene Geld und Gut kam direkt oder auf Umwegen der Kirche zugute. Mittel aus
    Hexen-Raubmord wurden verwendet z. B. beim neuen Schlossbau der Mainzer Erzbischöfe oder für die Kirchen in Goßmannsdorf und Gerbrunn. S. 136
  2. Auch Schloss Johannisburg in Aschaffenburg wurde durch Blutgeld erbaut.
  3. Nicht vergessen: Dieses durch Raubmord erbeutete Blutgeld ist auch heute noch Teil des – durch Zins und Zinseszins zu Milliarden angewachsenen – Vermögens der Kirchen.

Quelle Absatz: 2, Herrmann Horst,
Die Kirche und unser Geld, Hamburg 1990

Quelle Absatz: 3, 4, 6, 7, Rahn O.,
Kreuzzug gegen den Gral, Engerda 1995

Quelle Absatz: 8, Deschner Karlheinz,
Und abermals krähte der Hahn, Reinbek 1972

Quelle Absatz: 9, 12, 14, 15, 16, Lea Henry Charles,
Geschichte der Inquisition, Bd. 1, Aalen 1980

Quelle Absatz: 17, Kamen Henry,
Die Spanische Inquisition, München 1965

Quelle Absatz: 22, Folter-Museum Rüdesheim

Quelle Absatz: 23, Döbler Hannsferdinand,
Hexenwahn, München 1977

Vatikan_folter2

Das Vermögen der Ermordeten wurde eingezogen.
Heute würde man sagen: Raubmord.

Vatikan_wasserfolter

Der Papst hat die Inquisition befohlen und gezielte
Foltermethoden gebilligt (Hexenhammer).

Vatikan_walsebsgross

Der katholische Mönch kann zufrieden sein.
Gerade wurden die letzten Katharer verbrannt.
Die Besitztümer wurden eingezogen.

Vatikan_julius

Vatikan_aschenbrenner

(Bilder: Zwei Würzburger Hexenbrenner: Julius Echter und Johann Gottfried von Aschhausen mit Denkmälern im Würzburger Dom)

Der vor allem in Europa und Amerika verbreitete Katholizismus vertritt eine sehr abstruse Glaubensrichtung. Die Massenmörder, die Hunderte Frauen, Männer, Greise und Kinder in einen grausamen Tod geschickt haben, bekommen Denkmäler über Denkmäler und man benennt Brunnen und Straßen nach ihnen.

Aber für die Opfer findet man nicht einmal eine Gedenk-Tafel.

Im Denken dürfte sich da noch nicht allzu viel geändert haben.

Superreich durch Fälschungen

Um den kirchlichen Grundbesitz zu vermehren,
fälschten Mönche und andere Kirchenleute Urkunden.

  1. Um den kirchlichen Grundbesitz zu vermehren, fälschten Mönche und andere Kirchenleute nicht selten Urkunden.
  2. Wollte ein Bischof oder ein Abt seinen Grundbesitz vergrößern, ließ er oft eine Fälschung erstellen, die dann im Archiv »gefunden« wurde und bewies, dass dieser oder jener Fürst aus früherer Zeit den betreffenden Landstrich bereits dem Kloster vermacht hatte. Was wollten die einfachen Bauern dagegen tun, die oft des Schreibens und Lesens unkundig waren?
  3. Es gab Mönche, die das Fälscherhandwerk gelernt hatten und die das Land von Kloster zu Kloster durchzogen, um ihr Handwerk auszuüben.
  4. Auf dem Sterbelager bekannte z. B. der Mönch Gueron, dass er ganz Frankreich durchzogen habe, um für Klöster und Kirchen falsche Dokumente zu erstellen. S. 83
  5. In Süddeutschland übernahm das Benediktinerkloster Reichenau am Bodensee diese kriminelle Arbeit. S. 23
  6. Den absoluten Gipfel der Kriminalität maßte sich
    Papst Stephan II. (+ 757) an, indem er behauptete, Konstantin habe ihm das ganze Abendland geschenkt. Nicht wenige, die diese »Konstantinische Schenkung« für eine Fälschung hielten, mussten ihre Aussage mit dem Tode bezahlen, so z. B. Johannes Dränsdorf in Heidelberg noch im Jahre 1425 und der Waldenser-Führer Friedrich Reiser in Straßburg 1458. S. 51
  7. Der Konstantinischen Schenkung wurde folgendes Märchen zugrunde gelegt: Der Christenverfolger Konstantin war demnach durch Papst Silvester I. vom Aussatz geheilt, bekehrt und getauft worden und hatte zum Dank dem Papst nicht nur den Lateran, sondern alle Provinzen Italiens und der westlichen Lande zum Geschenk gemacht.
  8. Nachdem bereits im 12. Jahrhundert die Anhänger Arnolds von Brescia den Betrug erkannt hatten, deckte ihn endgültig 1440 der päpstliche Sekretär und Humanist Laurentius Valla in einer Schrift auf. Die römisch-katholische Geschichtsschreibung, so Deschner, gab die Fälschung erst seit dem 19. Jahrhundert zu. S. 106
  9. Noch immer sind die Kirchen der größte private Grundbesitzer in Deutschland wie auch in vielen anderen Staaten. Wie viel dieses Grundbesitzes ist mit dem Geld ehrlicher Arbeit gekauft und bezahlt worden? Und wie viel ist gestohlen, ergaunert und geraubt worden?

Quelle Absatz: 4, Seifert Petra,
Geheime Schriften mittelalterlicher Sekten.
Aus den Akten der Inquisition, Augsburg 1997

Quelle Absatz: 5, Kammeier Wilhelm,
Die Fälschung der deutschen Geschichte, Wobbenbüll 1979

Quelle Absatz: 6, Herrmann Horst, Kirchenfürsten, Hamburg 1992

Quelle Absatz: 8, Von Othegraven Friedhelm,
Litanei des Weißen Mannes, Struckum 1986

Vatikan_urkunde

Ein großer Teil der mittelalterlichen Urkunden ist gefälscht.

Superreich durch Erbschleicherei

Ein Hauptfaktor für das Anwachsen des kirchlichen Grundbesitzes seit der Antike, besonders aber im Mittelalter, waren Erbschaften.

  1. Bereits im 4. Jahrhundert war die Erbschleicherei durch den damaligen Papst Damasus so schlimm, dass der Kaiser eingreifen musste. S. 496
  2. Um nicht in den Verdacht der Ketzerei zu gelangen, hinterließ jeder Grundbesitzer oder Pächter bei seinem Tode einen Teil der Kirche. Denn auch ein Toter konnte noch der Ketzerei angeklagt werden, um den Nachkommen das ganze Erbe zu rauben. Zudem bekam ein der Ketzerei Verdächtigter unter Umständen keinen Begräbnisplatz in geweihter Erde. Unter diesem moralischen Druck wuchsen die Ländereien der Kirche an. S. 454
  3. Papst Alexander III. verfügte bereits 1170, dass kein Testament gültig sei, das nicht in Gegenwart eines Priesters gemacht worden war.
    S. 454
  4. Jeder weltliche Notar, der ein Testament aufstellte, ohne diese Vorschrift des Papstes zu beachten, wurde mit dem Kirchenbann bestraft. S. 454
  5. Die Kirche beanspruchte für sich das alleinige Recht, ein Testament gerichtlich zu bestätigen. S. 454
  6. Testamentarische Erbschaften an die Kirche galten laut Kirche als verlässliches Hilfsmittel, um die Leidenszeit im Fegefeuer zu verkürzen. So machte die Angst vor ewigen Höllenstrafen nicht nur krank, sondern sie brachte der Kirche einen schönen Batzen Geld ein. Bis heute. S. 454
  7. Die christliche Ethik der Wiedergutmachung wurde so ausgelegt, dass wuchernden Kaufleuten gesagt wurde, die einzige Möglichkeit, das Heil zu erlangen, sei die vollständige Rückzahlung ihres Gewinns. Die Rückzahlung folgte in der Regel jedoch nicht an die
    Geschädigten. Stattdessen wurden in vielen Fällen kirchliche Stiftungen ins Leben gerufen. S. 504
  8. Unverhohlen predigte der Kirchenvater Salvian im 5. Jahrhundert: »Wer sein Vermögen seinen Kindern hinterlässt, statt der Kirche, handelt gegen den Willen Gottes und gegen seinen Vorteil. Während er für die irdische Wohlfahrt seiner Kinder Sorge trägt, betrügt er sich um seine eigene Wohlfahrt im Himmel.« S. 504
  9. Der »heilige« Basilius formulierte es so: »Vorsorge für die Kinder ist nur ein Vorwand der Habsüchtigen.« S. 505
  10. Erbschleicherei durch Priester ist bis in die heutigen Tage bekannt. Vor allem ältere Menschen sind davon betroffen. Alleinstehende ältere Menschen in Altenheimen sind dem Trost der Priester besonders zugänglich …
  11. 1993 wurde ein Fall eines Professors bekannt, der seinem Neffen laut seinem Testament 1,5 Millionen Mark vermachte. Das Testament wurde jedoch vom Priesterseminar Zaitskofen angefochten. Die katholischen Priester argumentierten, der Professor sei nicht bei Trost gewesen, als er das Testament
    zu Ungunsten der Kirche änderte. Dem konnte das Gericht nicht folgen. Die Gerichtskosten von 100.000 DM für den dreieinhalbjährigen Prozess muss das katholische
    Priesterseminar bezahlen.

Quelle Absatz: 1, 8, 9, Deschner Karlheinz,
Kriminalgeschichte des Christentums, Bd. 3, Reinbek 1990

Quelle Absatz: 2, 3, 4, 5, 6, Durant Will,
Kulturgeschichte der Menschheit, Band 6, München 1978

Quelle Absatz: 11, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 30.09.2002

Superreich durch
den Zehnt

Eine große Rolle bei den Einnahmen der Kirche spielte auch der Zehnt.

  1. Im Mittelalter waren alle Grundbesitzer verpflichtet, ein Zehntel ihrer Gesamterzeugung oder ihres Einkommens an die Ortskirche abzuführen. S. 454
  2. Wer den Zehnten nicht oder unrichtig zahlte, riskierte Verdammnis
    und Exkommunikation durch die Priester. S. 454
  3. So zogen die Geistlichen »bewaffnet und unnachsichtig
    Schulden ein«, während sie scheinheilig gegen Wucher
    und Zinsen predigten. S. 498
  4. Der heilig gesprochene Papst Pius V. (1566-1572) gab seinen Eintreibern die Anweisung:
    »Ein gemeiner Mann, der seine Geldstrafe nicht bezahlen kann, soll beim ersten Mal mit auf den Rücken gefesselten Händen einen Tag lang vor der Kirchentür stehen. Beim zweiten Mal durch die Straße gegeißelt werden. Beim dritten Mal wird man ihm die Zunge durchbohren und ihn auf die Galeeren schicken.« S. 18
  5. Verweigerung des Zehnten führte bei den Stedinger Bauern zu Massenmord und Plünderung durch die Kirche mit ihren verbündeten Rittern.
    Die Bauern weigerten sich, dem Erzbischof von Bremen den Zehnt zu zahlen. Gegen sie wurde im Jahre 1229 das furchtbare Instrument der Inquisition in Gang gesetzt.
    Papst Gregor IX. ließ seine Dominikaner den Kreuzzug gegen die Stedinger Bauern predigen. S. 90
    Im Winter 1229/30 rückte Erzbischof Gebhard II. von Bremen zusammen mit seinem Bruder und anderen Adeligen und ihren Rittern ins Feld gegen die Bauern. S. 90
    Zunächst gewannen die Bauern, aber fünf Jahre später, am 27. März 1234, wurden sie von einem Heer im Dienste der Kirche massakriert. S. 91

Quelle Absatz: 1, 2, Durant Will,
Kulturgeschichte der Menschheit, Band 6, München 1978

Quelle Absatz: 3, Neuer Pfaffenspiegel,
Sünden der Kirche. Das Geschäft mit dem Glauben, Pawlak-Verlag, Herrsching 1990

Quelle Absatz: 4, Herrmann Horst, Kirchenfürsten, Hamburg 1992

Quelle Absatz: 5, Rill Bernd,
Die Inquisition und ihre Ketzer, Puchheim 1982

Vatikan_Zehnt

Superreich durch Simonie

Der Ämterverkauf (Simonie) brachte dem Papst viel Geld und Besitztümer ein.

  1. Jesus kannte keine Ämter. Er stand auf gegen die Theologie und gegen das damalige Priester- und Pfarrertum. Deshalb setzte er auch keine Amtsinhaber ein. Die katholische Kirche machte das das ein wenig anders …
  2. Papst Innozenz III. schuf gleich nach seinem Amtsantritt 52 neue Sekretariatsstellen, die er für 79.000,- Goldgulden verkaufte. S. 342
  3. Päpste erklärten oft die verkauften Ämter ihrer Vorgänger als vakant, um sie neu verkaufen zu können. S. 342
  4. Papst Leo X. hatte 39 neue Kardinalsämter geschaffen und strich dafür 511.000,- Dukaten ein. Der Preis für einen Kardinalshut lag damals bei 10.000,- bis 30.000,- Golddukaten pro Exemplar.
  5. Selbst das Amt des Papstes war käuflich und ging an den Meistbietenden. Als 1492 Papst Innozenz VIII. starb, galt Kardinal della Rovere als der große Favorit. Er verfügte über 1.000.000 Golddukaten von der Republik Genua und weitere 200.000 vom König von Frankreich, um seinem Anspruch den nötigen Nachdruck zu verleihen. S.191
  6. Sein Konkurrent Rodrigo Borgia war unter vier Päpsten Vizekanzler des Heiligen Stuhls. «Die von ihm gebotenen Bestechungsgelder waren atemberaubend. Er verschenkte reiche Abteien, luxuriöse Villen und ganze Städte, um sich die Stimme eines Kardinals zu sichern.« S.191
  7. «Während des fünftägigen Konklaves im August 1492 operierte er mit Versprechungen auf profitable Beförderungen und unverhohlenen Bestechungen, um die Wahl für sich zu entscheiden. Manche Kardinäle wollten Paläste, andere Burgen, Land oder Geld.
  • Kardinal Orsini verkaufte seine Stimme für die Burgen Monticelli und Sariani.
  • Kardinal Ascanio Sforza wollte vier Maultierladungen Silber – und das lukrative Kanzleramt der Kirche, um seine Zustimmung zu garantieren.
  • Kardinal Colonna bekam die reiche Abtei St. Benedikt mitsamt allen dazugehörigen Domänen und Patronatsrechte für sich und seine Familie auf ewige Zeiten.
  • Der Kardinal von St. Angelo wollte das Bistum Porto, die dortige Burg und einen Keller voll Wein.
  • Kardinal Savelli erhielt die Civita Castellana.
  • Rodrigo fehlte immer noch eine Stimme zum Sieg. Die ausschlaggebende Stimme gehörte einem venezianischen Mönch. Er wollte lediglich 5.000 Kronen und eine Nacht mit Rodrigos Tochter, der reizenden zwölfjährigen Lucrezia. Das Geschäft wurde besiegelt, und mit den Stimmen von zweiundzwanzig Kardinälen in der Tasche wurde Rodrigo Borgia zu Papst Alexander VI. gekürt.« 19) S. 191-192

Quelle Absatz: 2, 3, Neuer Pfaffenspiegel,
Sünden der Kirche. Das Geschäft mit dem Glauben, Pawlak-Verlag, Herrsching 1990

Quelle Absatz: 5, 6, Cawthorne Nigel,
Das Sexleben der Päpste – Die Skandalchronik des Vatikans, Köln 1999

Superreich durch Mord

Vatikan_buch

Päpste schreckten auch vor Mord nicht zurück, wenn es um ihre finanziellen oder machtpolitischen Vorteile ging. Glaubt man einigen Priestern, die mit einem Buch anonym an die Öffentlichkeit gingen, so geschehen heute noch mysteriöse Todesfälle im Vatikan.

  1. Der Historiker Thomas Tomasi schrieb dazu: »Es wäre nicht möglich, all die Morde, die Vergewaltigungen und die Fälle von Blutschande aufzuzählen, die jeden Tag am Hof des Papstes begangen wurden. Das Leben eines Menschen ist nicht lang genug, um sich die Namen aller ermordeten, vergifteten oder bei lebendigem Leibe in den Tiber geworfenen Opfer zu merken.« S. 214
  2. Mord war ein hübscher Nebenverdienst für Papst Alexander VI. Der permanenten Bedrohung seines Bruders überdrüssig, der sich im Vatikan als Flüchtling aufhielt, schickte der osmanische Sultan Bajasid II. Papst Alexander VI. 40.000 Golddukaten, für die er Dschem ermorden solle. Doch so billig war die Hilfe des Papstes nicht zu haben. Er wartete ab. Weitere 200.000 Dukaten legte der Sultan nach. Dann ließ Papst Alexander VI. Dschem vergiften.
    S. 195.196
  3. Der Ämterverkauf war eine gute Einnahmequelle. Um jedoch die Einnahmen nicht versiegen zu lassen, «sorgte Papst Alexander dafür, dass die Kardinäle bald vergiftet wurden, die er zuvor ernannt hatte. So konnte er nicht nur ihren Kardinalshut erneut verkaufen, sondern auch alle ihre Besitztümer einstreichen, die auf die Kirche übergingen – soll heißen auf Papst Alexander«. S. 195
  4. In seinem Bestseller Die Heilige Mafia des Papstes erwähnt Robert Hutchison eine Reihe mysteriöser Todesfälle, die alle in geschäftlichem oder persönlichem Zusammenhang mit dem Vatikan oder einer ihr nahe stehenden Gruppe stehen sollen: Er bezieht seine Behauptungen auf folgende Todesfälle:
  • 1975: Der französische Senator Prinz Jean de Broglie
  • 1977: Charles Bouchard, Geschäftsführer der
    Genfer Leclerc-Bank
  • 1978: Pater Giuliano Ferrari
  • 1978: Der orthodoxe Patriarch Nikodim
  • 1978: Papst Johannes Paul I.
  • 1978: Wenig später Kardinalstaatssekretär Villot
  • 1979: Kardinal Vagnozzi, Chef der vatikanischen Präfektur für Wirtschaftsangelegenheiten
  • 1981: Francesco Cosentino, P2-Loge
  • 1982: Der Mailänder Bankier Roberto Calvi
  • 1982: Der Antiquar Sergio Vaccari
  • 1982: Der Autor Giorgio Di Nunzio
  • 1982: Kardinal Benelli aus Florenz
  • 1985: Der ehemalige spanische Außenminister
    Gregorio López-Bravo
  • 1985: Bankier Ricardo Tejero
  • 1986: Der Reeder José Maria Aristrain
  • 1986: Der Mafioso Michele Sindona
  • 1986: Ein missglückter Mordanschlag auf den spanischen Unternehmer Ruiz-Mateos
  • 1986: Der spanische Verfassungsrichter Manuel García-Pelayo
  • 1994: Der salvadorianische Erzbischof Rivera Damas
  • 1998: Der Leiter der Filiale der Vatikanbank in Neapel,
    Aldo Palumbo
  1. Der Geistliche Giuliano Ferrari wurde in einem leeren Abteil des Schnellzuges Genf-Paris tot aufgefunden. Er starb angeblich an »schwerem Herzinfarkt«. Bereits 1969 hatte man versucht, ihn mit Hilfe von Glykosid Digitalis langsam zu vergiften. Diese Droge verursacht Herzversagen. Ferrari nannte die römische Kirche »das größte und schmutzigste Geschäftsunternehmen der Welt«.
    Deschner spekuliert, ob er nicht Opfer des Vatikanismus wurde. Nach Ansicht Ferraris waren die lateinamerikanischen Priester Camillo Torres und Oscar Romero Opfer des Vatikans. Ferrari sagte kurz vor seinem Tod: »Das jüngste Verbrechen des Vatikans war die Ermordung meines Freundes, des Erzbischofs Oscar Romero in San Salvador.« S. 178
  2. Am Morgen des 18. Juni 1982 wurde der Mailänder Bankier Roberto Calvi unter der »Brücke der Barmherzigen Brüder« in London erhängt aufgefunden, seine Füße hingen in die Themse. Er war Mitwisser und Beteiligter eines großen Finanzskandals, der vom Vatikan ausgelöst wurde. Seiner Tochter sagte er kurz vor seinem Tode:
    »Die Priester werden mein Ende sein.« S. 276
  3. Seine Frau, Clara Calvi, sagte in einem Interview: »Es waren mit Sicherheit die Priester des Vatikans. Das hatte uns Roberto schon vorher gesagt. Jemanden umzubringen ist für sie keine Sünde, so sagten sie es ihm. Sie würden ja nur eine Seele aus dem Körper befreien.«
  4. Dem früheren Finanzberater des Vatikans, Leopold Ledl, sagte Calvi Tage vor seinem Tode auf seiner Flucht nach London: »Marcinkus will meinen Kopf.« (Gemeint war Kardinal Marcinkus.) S. 276
  5. Am Montag, dem 4. Mai 1998 wurden im Vatikan drei Menschen ermordet. Die offizielle Fassung: Der Schweizergardist Cédric Tornay habe den Oberstleutnant Estermann und seine Ehefrau Gladys Meza Romero erschossen, um sich darauf selbst zu richten. Eine Gruppe von Angehörigen des Vatikans, Geistliche und Laien, die anonym bleiben wollen, sehen das anders. Sie schrieben in Italien ein Buch zu diesem Thema mit dem Titel: »Blutlügen im Vatikan«. In Deutschland erschien das Buch mit dem Titel: Ihr habt getötet.
  6. In ihrem Buch legen sie ihre Überlegungen dar, wie es zu den Morden gekommen sein könnte, wer Nutznießer war, und sie zählen die vielen Unstimmigkeiten auf bis zum gefälschten Abschiedsbrief des angeblichen Mörders.
  7. Die Mutter Cédrics behauptet, es gäbe jemanden im Vatikan, der die Wahrheit aufklären könnte, doch dieser jemand sei plötzlich spurlos verschwunden.
  8. Sie hat Angst, denn Abgeordnete aus dem Vatikan sind bis zu ihr in die Schweiz gereist, um sie unter Druck zu setzen und zum Schweigen aufzufordern. S.110
  9. Nach Angaben dieser anonymen Mitarbeitergruppe des Vatikans, die sich »Jünger der Wahrheit« nennt, soll im Vatikan ein »blutiger Erbfolgekrieg« toben zwischen dem sich rivalisierenden Ableger der berüchtigten Freimaurerloge P2« und einer erzkonservativen international agierenden Gruppe. S.117
  10. Die »Jünger der Wahrheit« aus dem Vatikan schreiben, dass in einem zähen Ringen sich Clans der Freimaurer und dieser internationalen Gruppe »die gigantische (politische, ökonomische und logistische) Machtfülle des Vatikans untereinander aufteilen, wobei der Papst nur als klerikales Aushängeschild dient.« S.117
  11. Zum Tode von Johannes Paul I. (Albino Luciani) sagen sie, er wollte mit dubiosen Finanzgeschäften, übertriebenem Prunk und Korruption innerhalb der Amtskirche aufräumen. »Doch sein Pontifikat war auffallend kurz (33 Tage), die Todesumstände mysteriös, und Albino Lucianis Leiche wurde so schnell einbalsamiert, dass eine Obduktion nicht mehr möglich war …«

Quelle Absatz: 1, 2, 3, Cawthorne Nigel,
Das Sexleben der Päpste – Die Skandalchronik des Vatikans,
Köln 1999

Quelle Absatz: 4, Hutchison Robert, Die Heilige Mafia des Papstes, München 1998

Quelle Absatz: 5, Ojetti Paolo in L’ Europeo Nr. 1/1977

Quelle Absatz: 6, Lo Bello Nino, Vatikan im Zwielicht, Düsseldorf 1983

Quelle Absatz: 7, Im Namen des Papstes – Mysteriöse Verbrechen:
Die Spur führt in den Vatikan (ARD, 8.12.1991)

Quelle Absatz: 8, Ledl Leopold, Im Auftrag des Vatikans, Wien 1989

Quelle Absatz: 9, 12, 13, 14, 15, Discepoli di Verità,
Ihr habt getötet – Der Machtkampf der Logen im Vatikan,
Berlin 2003

Superreich durch Nebeneinnahmen

Die Päpste fanden immer wieder Wege, ihr Vermögen und das der Kirche zu vergrößern.

  1. Papst Alexander VI. ließ Mörder einfach laufen – gegen eine kleine Gebühr selbstverständlich. Er bemerkte: »Der Herr will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er zahlt und lebt.« Bei durchschnittlich ca. 14 Ermordeten pro Tag in Rom damals ein einträgliches Geschäft.
    S. 195
  2. Der gleiche Papst erlaubt einem Adeligen, mit seiner Schwester Blutschande zu begehen – gegen eine Gebühr von 24.000 Goldstücken. S. 195
  3. Peter Mendoza, Kardinal von Valencia, erkaufte sich beim Papst die Genehmigung, seinen Liebesknaben »leiblichen Sohn« nennen zu dürfen. S. 195
  4. Nigel Cawthorne schreibt in seiner Skandalchronik des Vatikans über Papst Bonifatius IX.: Er «war ein Mörder, der durch Ämterverkauf (Simonie) die leeren päpstlichen Kassen füllte. Außerdem betrieb er Ablasshandel und erhob Gebühren für die Kanonisierung Heiliger oder die Ausstellung von Echtheitsurkunden für ´neu entdeckte` Reliquien, wie zum Beispiel die Vorhaut Christi.« S. 195
  5. Auch an den Kreuzzügen verdienten die Klöster gut, denn sie nahmen die Ländereien der Kreuzfahrer als Pfand, die beim Tode derselben an sie fielen … S. 455

Quelle Absatz: 1, 2, 3, 4, Cawthorne Nigel,
Das Sexleben der Päpste – Die Skandalchronik des Vatikans,
Köln 1999

Quelle Absatz: 5, Durant Will, Kulturgeschichte der Menschheit, Band 6, München 1978

Superreich durch Prostitution

Es gab Päpste und Bischöfe, die sich durch Prostitution bereicherten und dafür eigene Bordelle betrieben.

  1. Um einen Krieg gegen die Türken zu finanzieren, baute Papst Sixtus IV. (1471-1484) in Rom ein vornehmes Bordell für
    beide Geschlechter. Seine Kurtisanen sollen ihm jede Woche einen »Julio« aus Gold bezahlt haben, was jährliche Einnahmen von
    26.000 Dukaten ergaben. S. 172
  2. Zu Zeiten des Papstes Klemens VI. (1342-1352) waren die Prostituierten so zahlreich, dass Papst Klemens ihnen eine Steuer auferlegte. Der Historiker Joseph McCabe stöberte gar eine Urkunde auf, aus der hervorgeht, dass päpstliche Beamte »ein schönes,
    neues, ansehnliches Bordell« von der Witwe eines Arztes kauften.
    Die Urkunde verzeichnet fromm, der Ankauf sei
    »im Namen Unseres Herrn Jesus Christus« erfolgt. S.137
  3. In Deutschland hatte sich eine neue Form der Tempelprostitution entwickelt. Im Straßburger Münster trieben sich Prostituierte herum. Was man dazu wissen sollte: Der Bischof von Straßburg leitete ein Bordell. S. 118
  4. Der Dekan des Würzburger Doms soll den gesetzlichen Anspruch besessen haben, jedes Jahr aus jedem Dorf der Diözese ein Pferd, eine Mahlzeit und ein junges Mädchen zu erhalten. S. 118
  5. Eine direktere Form der Tempelprostitution wurde im dreizehnten Jahrhundert in Rom wiedereingeführt. Alle ortsansässigen Huren wurden zusammengetrieben und in der unterirdischen Kapelle der Kirche Santa Maria an die Arbeit geschickt, umgeben von einigen der heiligsten Gegenstände der Christenheit.
  6. Papst Julius II. verfügte am 2. Juli 1510 in einer päpstlichen Bulle die Einrichtung eines Bordells, in dem junge Frauen ihrem Gewerbe nachgehen durften.
  7. Die nachfolgenden Päpste Leo X. und Klemens VII. duldeten dieses Etablissement ebenfalls unter der Bedingung, dass ein Viertel der gesamten Habe der dort arbeitenden Frauen nach ihrem Tod in den Besitz der Nonnen von Sainte-Marie-Madeleine übergeht. S. 236

Quelle Absatz: 1, 2, 3, 4, 7, Bild unten, Cawthorne Nigel,
Das Sexleben der Päpste – Die Skandalchronik des Vatikans,
Köln 1999

Vatikan_Prostition

»Vielweiberei, Sodomie und Inzest waren noch die
harmlosen Laster von Päpsten …«

Superreich durch Subventionen des Staates

In Deutschland liegt die Kirche mit dem Staat in einem Bett, obwohl es das Grundgesetz anders vorschreibt.

Die Folgen: Der Staat nimmt dem Bürger das Geld – der reichen Kirche wird es vorne und hinten rein gesteckt!

Über 14 Milliarden
jedes Jahr!

  • Entweder sind die Politiker derart umnachtet, dass sie es nicht merken, oder sie sind der Kirche hörig und haben Angst.
  • Man hat das Gefühl, die Kirchen haben die Politiker längst in die Tasche gesteckt und können fordern, was sie wollen – die Politiker zahlen es buckelnd, dankbar und freiwillig nach dem Motto:
    »Halt du sie dumm – ich halt sie arm …«
  • Seit Jahr und Tag benützt die Kirche den Staat und somit das Volk als »Melkkuh«.
  • Sie lässt sich vom Staat vieles zahlen:
    • Gehälter von Bischöfen, Kardinälen, Erzbischöfen und Weihbischöfen
    • Gehälter von Kanonikern und Oberkirchenräten
    • Gehälter von Domvikaren und Mesnern
    • Gehälter von bischöflichen Sekretären
    • Gehälter von Militärbischöfen und -pfarrern
    • Reparatur und Erhalt zahlreicher Kirchen und kirchlicher Gebäude
    • Ausbildung der Priester und Theologen
    • Konfessionellen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen
    • Abermillionen für Forderungen aus der Zeit vor Napoleon (!),
      die meist von den verarmten Kommunen bezahlt werden müssen.(Kein schlechter Witz)
    • Sogar der Weihrauch, der Messwein und die Messgewänder u. v. m. werden bei der Militärseelsorge vom Staat bezahlt.
  • Vom Volksgeld finanzieren sie auch die meisten Kosten ihrer Einrichtungen (ca. 90 %, ca. 50 Milliarden Euro jährlich). Sie greifen wenig in die eigene Tasche (trotz 500 Milliarden Euro Vermögen). Dennoch haben sie dort das Sagen: Wer einen Geschiedenen heiratet, dem droht in einer katholischen Einrichtung die Kündigung etc.
  • Der Clou: Auch Moslems, Atheisten und aus der Kirche Ausgetretene müssen Gehälter von katholischen Bischöfen zahlen, da das Geld aus dem allgemeinen Steuertopf genommen wird (also nicht von den Kirchensteuern, wie manch einer glaubt).
  • Baut eine örtliche Kirchengemeinde einen neuen Kindergarten, so bezahlt sie z.B. nur 1/3 der Kosten, 2/3 zahlt der Staat. Die Kirche wird jedoch alleiniger Eigentümer. (Oft wird das Grundstück gar geschenkt.) So wächst der Grund- und Immobilienbesitz der Kirche kontinuierlich.
  • Dies alles und noch vieles mehr ist »das Geheimnis des Staates und der Kirche.«
  • In der Summe von ca. 15,1 Milliarden Euro ist die weit gehende Staatsfinanzierung der kirchlichen Sozialeinrichtungen noch gar nicht enthalten: Für Caritas und innere Mission gibt es noch einmal ca. 50 Milliarden Euro extra Subventionen vom Staat. Die Kirchen selbst verwenden für öffentlich-soziale Zwecke nur ca. 8 % der ca. neun Milliarden Euro Kirchensteuer jährlich. Sie greifen nicht gern in die eigene Tasche, solange die Melkkuh, der Staat, sich melken lässt. So werden die blutigen Kirchenfundamente mit immer neuen Geldströmen aus der Staatskasse übergossen.
  • Wann wachen die Politiker auf?
  • Wozu braucht das Land Eminenzen? Wann endlich wird der Staat frei und die Kirchen und ihre Anhänger zahlen ihre
    »Hochwürdigsten Herren« und ihren Kult selber?

Es ist das einzige außenpolitische Abkommen aus der Nazi-Zeit, das heute noch gültig ist: das Reichskonkordat. Der Vertrag, den der Vatikan und das Hitler-Regime am 20. Juli 1933 schlossen, schrieb die Beziehungen zwischen Staat und Kirche fest. Inhaltlich war das beileibe kein Pakt mit dem Teufel – doch natürlich wertete das Abkommen mit dem Heiligen Stuhl die Diktatur der Nationalsozialisten innenpolitisch wie international auf.

Die Spanne des Vereinbarten reicht von der Kirchensteuer über die Militärseelsorge bis zum Religionsunterricht und sorgt immer wieder für Auseinandersetzungen. Etliche Regelungen wurden inzwischen durch Landesgesetze ersetzt, teilweise auch infrage gestellt. Dennoch will niemand an dem Vertrag rütteln. "Weder Kirche noch Staat haben Interesse daran, eine solche Debatte loszutreten", glaubt der Potsdamer Historiker Thomas Brechenmacher.

Nationalsozialismus und KircheHistoriker verteidigt Reichskonkordat

Special

Grundsätzliches und Details

Die 34 Artikel sind ein Sammelsurium aus Grundsätzlichem und Details. Manifestiert wird die "Freiheit des Bekenntnisses" und das Recht der katholischen Kirche, "ihre Angelegenheiten selbstständig zu ordnen und zu verwalten". Der Bestand theologischer Fakultäten, Bekenntnisschulen, Orden und Stiftungen wird garantiert. Gefordert wird aber auch ein Treueeid der Bischöfe gegenüber dem Reichspräsidenten und ein sonntägliches "Gebet für das Wohlergehen des Deutschen Reiches und Volkes".

Interesse der Kirche

Ausgangspunkt für die Verhandlungen waren die politischen Umbrüche des Ersten Weltkrieges. Die katholische Kirche versuchte in mehreren Ländern, ihr Verhältnis zum Staat vertraglich zu regeln. Als Menetekel stand die Situation in der Sowjetunion vor Augen: Dort setzte nach dem Abbruch der Kontakte 1925 die Verfolgung von Priestern durch die Kommunisten ein.

Umschwung 1933

In Deutschland war der Apostolische Nuntius Eugenio Pacelli – der spätere Papst Pius XII. – unterwegs und schloss Konkordate mit Bayern, Preußen und Baden. Auf Reichsebene fand er in der Weimarer Republik wenig Unterstützung. Das änderte sich mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten. Franz von Papen, Vizekanzler unter Adolf Hitler, gab bereits im April 1933 bekannt, dass er eine Einigung mit der Kirche anstrebe.

 

Gegenleistung akzeptiert

Der Vatikan wollte damit vor allem die katholischen Priester und Verbände schützen. Als Gegenleistung akzeptierte er, dass diese sich nicht mehr politisch betätigen durften – eine von Hitlers Hauptforderungen. Die einflussreiche katholische Zentrumspartei, der von Papen angehörte, löste sich unter dem Druck der Nazis bereits vor dem Vertragsabschluss auf.

Prestigegewinn für die Nazis

Uneinig sind sich die Historiker darüber, ob der Vatikan das aufstrebende Nazi-Regime mit dem Vertrag anerkannte und damit zu seiner Aufwertung beitrug. Der Prestigegewinn für die Nazis, vor allem in der Außenpolitik, ist allerdings unbestritten.

Kalkül nicht aufgegangen

Der von der Kirche erhoffte Schutz blieb jedoch aus. Die Nazis ließen Priester und Bischöfe in den Folgejahren wegen vorgeschobener Devisen- und Sittlichkeitsvergehen verurteilen, verboten Jugendorganisationen, schlossen Bekenntnisschulen. Sie drängten die katholische Kirche "sukzessive auf ein Sakristeichristentum" zurück, urteilt der Bonner Theologe Christoph Kösters heute.

"Mit brennender Sorge"

Der Vatikan kündigte das Konkordat trotzdem nicht auf. Papst Pius XI. – Vorgänger von Eugenio Pacelli auf dem Heiligen Stuhl – beließ es 1937 bei einer Enzyklika "Mit brennender Sorge", in der er die Vertragsverletzungen anprangerte. "Innerkirchlich wuchsen dadurch die Spannungen im Episkopat über den richtigen Kurs gegenüber dem Regime", schreibt Kösters in seinem Aufsatz "Katholische Kirche im nationalsozialistischen Deutschland" (Kösters Text beginnt auf der ersten Seite der pdf-Datei, die Sie hier downloaden können, etwas weiter unten).

Der Bruch blieb aus

Allerdings führte dies nicht wie bei den Protestanten zum internen Bruch. Die evangelischen Pfarrer liefen nach der Machtergreifung mehrheitlich zu den gleichgeschalteten Deutschen Christen über. Nur eine Minderheit sammelte sich in der Bekennenden Kirche, deren Vordenker Dietrich Bonhoeffer wegen Widerstands gegen die Nazis hingerichtet wurde. "Eine katholische Widerstandsbewegung gab es nicht", konstatiert Kösters. Nach seinen Erkenntnissen verhielten sich die meisten Gläubigen gegenüber dem Staat als Ordnungsmacht loyal. Einzelne Bischöfe bezogen jedoch kritische Positionen und unterstützten Hilfsorganisationen für Verfolgte der Nazis.

Immer wieder Zweifel

Nach der Nazi-Diktatur wurde die Gültigkeit des Konkordats immer wieder in Zweifel gezogen. Der Streit entzündete sich meist am Religionsunterricht. 1957 erklärte das Bundesverfassungsgericht den Vertrag für gültig. Allerdings obliege die Verantwortung für die Bildung den Ländern, die damit auch Regelungen treffen könnten, die dem Konkordat widersprechen. Dies ist inzwischen gängige Praxis.

Die ganze Wahrheit mit den Pfarrern , Nonnen und Erzieher Kinder Missbrauch. Schluss mit Kirchensteuer. Kirchenaustritte jetzt! von Heinz Duthel

16-03-2015 14-11-56

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Missbrauch in der Katholischen Kirche und den Kinderheimen. Die ganze Wahrheit. Schluss mit Kirchensteuer. Kirchenaustritte jetzt! von Heinz Duthel

Missbrauch in der Katholischen Kirche und den Kinderheimen. Die ganze Wahrheit. Schluss mit Kirchensteuer. Kirchenaustritte jetzt! von Heinz Duthel

2015-03-16 19:32:28 – Missbrauch in der Katholischen Kirche und den Kinderheimen. Die ganze Wahrheit. Schluss mit Kirchensteuer. Kirchenaustritte jetzt! von Heinz Duthel

Milliarden schwer und Reich. Kirchensteuer Pflicht und Einnahmen, Milliarden Offshore via Holland aber keine Entschädigung keine Entschuldigung für die Opfer in den Heimen der Kirchen seit 1956. Dieser Milliarden schweren Institution gehört die Gemeinnützigkeit entzogen und als Jugendgefährdender Ort erklärt werden.
In welchen Land der Welt zahlen Sie Steuern für einen Verein der unsere Kinder missbraucht, vergewaltigt und sich dann noch lächerlich darüber macht?
Und die Jugendämter sollten zweimal überlegen ob sie Kinder weiterhin diesen Katholischen oder Christlichen Heimen Anvertrauen kann, denn am Verbrechen das gegen und Heimkinder begangen werden ist und begangen wird sind die Jugendämter genau so mit schuld. Jedes Jugendamt weiß das in den Kinder und Erziehungsheimen die Pfarrer und Ordensleute ihre sexuelle Sucht an den Kinder

austoben
Vor knapp vier Jahren begann der Skandal: Die Republik erschrak über sexuellen Missbrauch und Gewalt in der katholischen Kirche. Die Aufregung in den Bischofspalästen war groß – manch ein Oberhirte mauerte sich weiter ein, andere gelobten Aufklärung und Buße. Zu letzteren gehört der heutige Kardinal Reinhard Marx .
Der Erzbischof von München und Freising zieht eine bittere Bilanz: „Für mich waren es die schlimmsten Monate meines Lebens Er hatte schon vor Monaten die Anwaltskanzlei Westpfahl, Spilker, Wastl mit einem Gutachten zum Ausmaß der Schandtaten seit 1945 in der Erzdiözese beauftragt. Das Ergebnis liegt jetzt vor. Der Kardinal klärt schonungslos auf, doch die Last wird nicht leichter – im Gegenteil: Je genauer die Fachleute hinschauen, umso schockierender sind die Erkenntnisse!
Hunderte Täter vergingen sich an Kindern – allein in der Erzdiözese München und Freising, also auf dem Gebiet zwischen Moosburg, Glonn, Piusheim, und Miesbach, Garmisch und Berchtesgaden. Die Vertuschung ging über Jahrzehnte systematisch bis hinauf in die obersten Etagen des Erzbischöflichen Ordinariats – wo zuletzt neben Marx Kardinal Friedrich Wetter und der heutige Papst Joseph Ratzinger saßen. Das alles im Namen der Nächstenliebe, im Namen Jesu. Sechs Monate hat die Anwaltskanzlei an dem Gutachten gearbeitet. Von den 13 200 gesichteten Akten enthielten 365 Hinweise auf Vergehen, sagt die Gutachterin und frühere Richterin Marion Westpfahl. „Das sind so viele, wie ein Jahr Tage hat Und da sind die über 100 Fälle aus dem Kloster Ettal noch gar nicht mitgezählt!
Chronologie der Missbrauchsfälle
Der Skandal erreicht in München sogar eine neue Dimension: Umgerechnet erwiesen sich fast drei Prozent der untersuchten Erzbistums-Akten über Mitarbeiter als brisant – gezielte Aktenvernichtungen nicht mit eingeschlossen. Bisher behaupten manche, die Schandtaten ereigneten sich allenfalls im Promillebereich. Genau 159 Priester sind laut Gutachten seit 1945 auffällig geworden.
Zum Vergleich: Heute verrichten im gesamten Erzbistum rund 700 Diözesanpriester ihren Dienst. Von den 159 seien „lediglich“ 26 wegen Sex-Taten verurteilt worden, sagt die Anwältin Westpfahl. Dabei gehen die Gutachter mindestens von 17 weiteren erwiesenen Tätern aus – allein anhand der Aktenlage! Zudem seien wegen Gewalttaten nur zwei Pfarrer bestraft worden, dabei halten die Anwälte weitere 36 Geistliche für überführte Täter! Merkwürdig: Die Verurteilten sind alle schon tot – ihre Verfahren müssen also schon länger zurückliegen.
Hat es in jüngerer Zeit etwa keine Täter mehr gegeben? Auffällig hätten sich auch Diakone, Referenten und Religionslehrer gemacht. Die Gutachter gehen von einer riesigen Dunkelziffer aus: Die Kirche habe in der Vergangenheit Akten umfangreich vernichtet. Weitreichende Bestände seien außerdem in Privatwohnungen gelagert worden. Andere Teile des Archivs waren für alle Mitarbeiter frei zugänglich. Fazit: „Viele Vorgänge sind nicht mehr nachvollziehbar urteilt die Anwältin. So sei in sechs Fällen klar, dass Priester vom Strafgericht verurteilt wurden. Die Urteile verschwanden einfach! Doch selbst wenn die Schande aktenkundig wurde, seien die Taten in den Dokumenten verharmlost und beschönigt worden. Die Opfer – oft Kinder – habe die Kirche nicht sehen wollen. Sex-Täter seien versetzt worden, neues Leid habe man in Kauf genommen. Motto: Bloß kein Skandal … Damit ist jetzt Schluss: Kardinal Marx hört dem Bericht niedergeschlagen zu. Er empfinde Scham und Trauer: „Jetzt ist die Zeit für Buße und Umkehr
Der Zorn der Ettal-Opfer
Geradezu erschüttert wurde Kloster Ettal von den schweren Missbrauchsfällen und den früher alltäglichen Prügel-Orgien. Doch neun Monate nach Bekanntwerden der Fälle sind die Opfer weiter über die Aufarbeitung des Klosters entsetzt. Das geht aus einem Brief des „Vereins Ettaler Misshandlungs- und Missbrauchsopfer“ an Verantwortliche hervor, der der tz vorliegt. Der Vorsitzende Robert Köhler kritisiert, dass das Kloster die Krise nicht aus eigener Kraft aufklären könne. Noch immer liege kein umfassender Bericht vor. Es entstehe der Eindruck, dass Manches nicht aufgedeckt werden soll. Die Verantwortlichen hätten noch bis zum Jahrestag im Februar Zeit…
Hinter den dicken Mauern der Benediktiner-Abtei mit Internat sind 31 sexuelle Übergriffe auf Schüler bekannt geworden. Hinzu kommen 88 Fälle, in denen den Patres vorgeworfen wird, körperliche Gewalt angewendet zu haben. Das geht aus dem Bericht der Sonderermittlers Thomas Pfister hervor. Die Taten zählen nicht zur Bilanz des Erzbistums, weil das Ordinariat nicht für das Kloster zuständig ist, obwohl es auf dessen Gebiet liegt. Konkret werden 13 Patres und zwei weltliche Erzieher beschuldigt. Die Staatsanwaltschaft München II ermittelt seit Monaten gegen den jungen Pater G. Aber auch andere Orden wie Salesianer und Kapuziner haben Schandtaten zu verzeichnen.
Zahlen der Schande
Allein die Dimension lässt schon das Schlimmste befürchten: Das Gutachten über sexuellen Missbrauch und Gewalt in der katholischen Kirche in und um München hat 250 Seiten. Sechs Monate arbeitete die Münchner Anwaltskanzlei Westpfahl, Spilker, Wastl daran. „Wir durften alle Quellen nutzen sagt Marion Westpfahl. Die Erzdiözese will das Gutachten nicht veröffentlichen. Generalvikar Peter Beer, Stellvertreter von Kardinal Marx, begründete dies mit dem Persönlichkeitsrecht der Genannten, auf mehr als der Hälfte der Seiten tauchten Namen auf. „Das ist kein Täterschutz betonte Beer.
Bereits die Zusammenfassung des Gutachtens stellt ein Zeugnis der Schande dar: Über 13 200 Akten wurden durch Mitarbeiter des Ordinariats nach Hinweisen auf etwaige einschlägige Vorfälle gesichtet. Hierunter befanden sich Personalakten, Handakten aus dem Personalreferat, Gerichtsakten, Archivbestände, Schuleinsatzakten sowie auch Akten aus den Geheimarchiven des Erzbischofs und des Generalvikars.
In 365 Akten wurden Hinweise festgestellt und diese sodann einer anwaltlichen Detailprüfung unterzogen „Nach der dargestellten Prüfung sind 159 Priester auffällig geworden, wobei mit dieser Zahl sicherlich nicht alle einschlägigen Übergriffe erfasst sind, sondern vielmehr davon auszugehen ist, dass die tatsächliche Zahl deutlich höher liegt. Wegen Sexualdelikten wurden 26 Priester verurteilt. ) Bei 17 weiteren Priestern ist von einem Nachweis verübter Sexualdelikte auszugehen. Wegen sonstiger körperlicher Misshandlungen liegen zwei Verurteilungen vor. ) Sonstige Misshandlungen durch Priester sind nach Auffassung der Gutachter in 36 Fällen als erwiesen anzusehen. In den Unterlagen befinden sich Hinweis auf sechs strafgerichtliche Verurteilungen, ohne dass festgestellt werden konnte, was diese zum Gegenstand haben
„Insgesamt 15 Diakone (desweiteren ein laisierter Diakon) wurden auffällig. Lediglich im Fall des später laisierten Diakons erfolgte eine Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs. In einem Fall ist aus Gutachtersicht die körperliche Misshandlung erwiesen. „Unter den Berufsträgern der Gemeinde-/Pastoralreferenten, Seelsorgehelfern und Jugendpflegern wurden sechs Personen auffällig. ) Insgesamt 96 Religionslehrer im Kirchendienst wurden auffällig, von denen einer wegen eines Sexualdelikts verurteilt wurde. Ein weiterer Fall sexuellen Missbrauchs ist nach Auffassung der Gutachter erwiesen. In keinem Fall liegt eine Verurteilung wegen sonstiger körperlicher Misshandlungen vor, obwohl solche nach Auffassung der Gutachter in 24 Fällen erwiesen sind
„Von einer erheblichen Dunkelziffer ist auszugegehen. Dies gilt umso mehr deshalb, da )Aktenvernichtungen in erheblichem Umfang stattgefunden haben und weitreichende Aktenbestände außerhalb des Ordinariats in Privatwohnungen eingelagert wurden und damit einem manipulativen Zugriff ausgeliefert waren
In kirchlichen Heimen kam es aber deutlich häufiger zu sexuellen Übergriffen. «Kindergulag» waren diese Aufbewahrungslager.
«Heime waren Orte, an denen systematisch Gewalt ausgeübt worden ist und Menschen gebrochen worden sind»
Zwangsarbeit war ebenso üblich wie sexueller Missbrauch, etliche Heimkinder wurden auch für medizinische Experimente mit unabsehbaren Spätfolgen missbraucht, deren Grausamkeit sich kaum von den Versuchen unterscheidet, die Nazi-Ärzte mit KZ-Insassen durchgeführt hatten.
Kinder wurden in Zwangsjacken gesteckt und verprügelt oder mussten Erbrochenes essen. Bettnässer mussten ihre schmutzigen Unterhosen über dem Gesicht tragen. Wer gegen Vorschriften wie das allgemeine Redeverbot verstieß, wurde tagelang in völliger Dunkelheit eingesperrt. Das sind keine Einzelfälle, sondern Methoden, die offensichtlich in vielen Heimen angewandt wurden.
Wie viele Qualen kann ein Kind ertragen?
Der Verfasser stellt dar, dass auch Frauen gerne prügelten und quälten, und dass Jungs genauso oft missbraucht und vergewaltigt wurden wie Mädchen. «Offenbar hat die Kirche ein Problem mit Sexualität. Opfer kirchlicher Heime berichten in 66 Prozent aller Fälle von sexueller Gewalt und sexuellem Missbrauch.
…und sie haben mich Missbraucht und Gequält!
10 Jahre im Kinderheim, Erziehungsheim zwischen Erzieher, Pfarrer, Jugendamt: Und Schuldig war immer ich!
Als ich mit 17 nach Frankreich in die Fremdenlegion abhaute, gefluechtet vom Erziehunsgheim Glonn, dachte ich nur eines: Wenn ich da wieder lebend raus komme , gehe ich zurück und jage das Jugendamt mit dem Erziehungsheim in die Luft.
Mein ganzes Leben treibt mich bis heute nur mit Angst vor Schluesseln, von Wohnungen, von Ämtern , von geschlossenen Türen, von Amtsvorladungen, vor der Deutschen Grenze. Mein Leben im Kinderheim brachte mich in die Fremdenlegion, ins Landeskrankenhaus wegen Alkohol, zu Gewalttaten, zu Verurteilungen, zu Jobs als Söldner rund um die Welt, weg aus Deutschland. Drei kaputte Ehen, Kinder die mich hassen oder als Versager betrachten. Das was man mit mir in diesen Jugend Zuchthäusern gemacht hat kann man nicht beschreiben mit Worten.
Noch heute wieder in Deutschland wache ich auf Durchgeschwitzt sehe den Kuttenpisser mit seiner Erzieher vor mir wie sie mir ihren Penisse im Mund schieben damit ich die Zelle verlasse. Noch heute, schwerbehindert mit 64 würde ich denen die Schwänze abschneiden wenn ich sie sehen könnte, noch heute mit 64 würde ich die Nonne oder Schwester was sie war im Kinderheim die alte stinkende Fotze wegreisen die sie mich schlecken ließ mit vielleicht 8 oder 9 Jahren
Kann einer verstehen oder glauben, dass wenn man nach einer versuchten Fluch erwischt worden ist, man im Keller landete, dann kamen zwei oder drei von den Älteren Zöglingen mit den Kuttenpisser oder Erzieher im Kelle, man musste sich ausziehen, blöde fragen wie, na wie war es auf dem Bahnhofstrich in München, dann hielten einen zwei oder drei andere Zöglinge fest während der Pfarrer oder Erzieher versuchte einen u vergewaltigen oder wollte das man ihm einen Blasen soll und die anderen Zöglinge lachten und sprachen schon wer der nächste ist wenn der Drecksack fertig ist. Man lag am Boden und
weinte, die Tür zugeschlossen, Nackt ohne Klamotten für 2 Tage und Nächte , dann ist man so froh wenn der Drecksack wieder kommt und einen was zum Anziehen gibt, dafür muss man ihm wieder einen blasen oder wichsen, bis man nach 8 Tagen endlich wieder raus darf und in die Säle nach oben wo die anderen Erwachsenen Zöglinge schon lachten und warteten das es Nacht wurde um zu dir ins Bett zu springen. Das war Jugendamt Erziehung, ja das war Katholische Erziehung. Die haben mich kaputt gemacht,
Produktinformation
Format: Kindle Edition
Dateigroesse: 641 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 299 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (13. März 2015)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00UNP4X2S
www.amazon.de/Vergewaltigungen-Misshandlungen-systematisch-kirch ..
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www.weltbild.de/artikel/ebook/gequaelt-missbraucht-und-zerstoert ..
deutscheheimkinder.wordpress.com/
deutscheheimkinder.wordpress.com/2015/03/16/missbrauch-in-der-ka ..
Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche
Die heilige Trödelbude – Sodom und Gomorrha
Diese Perverse Psychopathische Organisation muss endlich als allgemeingefährlich verboten werden
Der Staat darf nicht laenger als Verteidiger und Unterstuetzer dieser Organisation taetig sein ohne das er mit zur Rechenschaft gezogen wird.
Nach Skandalen in Irland und den USA wurden seit Anfang 2010 auch in Deutschland Sexualdelikte in katholischen Einrichtungen in grerem Umfang bekannt. Zum großen Teil hatte keine Strafverfolgung der Täter durch Staatsanwaltschaft oder Polizei stattgefunden. Opfer erhielten keinen oder unzureichenden Schutz. Daher steht das Verhalten kirchlicher Institutionen in der Kritik , auch wenn diese Delikte von höchster kirchlicher Stelle wiederholt öffentlich verurteilt wurden und schwere Vergehen gegen Recht und Moral der römisch-katholischen Kirche darstellen.
Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche ist ein Phänomen, das seit Mitte der 1990er Jahre weltweit grere öffentliche Aufmerksamkeit erhält. Die Sensibilisierung für das frühere Tabuthema hat viele Opfer ermutigt, selbst noch 30 oder 40 Jahre nach den Vorfällen ihre traumatischen Erlebnisse öffentlich zu machen. Sie berichten sowohl über Fälle sexuellen Missbrauchs, insbesondere durch Priester, Ordensleute und angestellte Erzieher innerhalb der römisch-katholischen Kirche an ihren Schutzbefohlenen und Untergebenen, als auch über den damaligen Umgang kirchlicher Stellen mit den Tätern und Opfern.
Nach Skandalen in Irland und den USA wurden seit Anfang 2010 auch in Deutschland Sexualdelikte in katholischen Einrichtungen in grerem Umfang bekannt. Zum großen Teil hatte keine Strafverfolgung der Täter durch Staatsanwaltschaft oder Polizei stattgefunden. Opfer erhielten keinen oder unzureichenden Schutz. Daher steht das Verhalten kirchlicher Institutionen in der Kritik (Kirchenkritik), auch wenn diese Delikte von höchster kirchlicher Stelle wiederholt öffentlich verurteilt wurden und schwere Vergehen gegen Recht und Moral der römisch-katholischen Kirche darstellen.
Juristisch werden sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch die jeweilige gesetzliche Festlegung des Schutzalters voneinander abgegrenzt. Zu den Formen zählen unmittelbar geschlechtliche Handlungen mit und ohne Geschlechtsverkehr und auch das Zeigen pornographischer Medien. Zu den in Frage kommenden Tatbeständen gehören ferner Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen oder Widerstandsunfähigen sowie Straftaten im Zusammenhang mit Exhibitionismus, Jugend- oder Kinderpornografie.
Die Missbrauchshandlung kann sich über Jahre erstrecken. Opfer sexuellen Missbrauchs können auch hierarchisch Untergebene sein, etwa Nonnen und Seminaristen oder im Rahmen des Beichtsakramentes Pönitenten. Eine weitere Gruppe von Opfern können hilfsbedürftige Menschen in Einrichtungen sein. Die Täter entstammen nicht nur der Gruppe der Kleriker, sondern auch der der Laien wie zum Beispiel Lehrern und weiteres Personal, in Heimen auch Mitzöglinge.
Author:
Heinz Duthel

Author:
Heinz Duthel
e-mail
Phone: 003537812666

„Vergewaltigungen und Misshandlungen“

Kirche

Brutal und systematisch Kinder über Jahrzehnte in kirchlicher Obhut misshandelt

Heinz Duthel

Weiteres von diesem Autor

Dieses Buch ist mit iBooks auf Ihrem Mac oder iOS-Gerät und auf Ihrem Computer mit iTunes zum Download verfügbar. Bücher können mit iBooks auf Ihrem Mac oder iOS-Gerät gelesen werden.

Beschreibung

„Vergewaltigungen und Misshandlungen“
Brutal und systematisch Kinder über Jahrzehnte in kirchlicher Obhut misshandelt
Die heilige Steuer finanzierte Trödelbude – Sodom und Gomorrha
Auf eine Entschädigung oder Entschuldigung warten viele der Opfer noch heute vergebens. Auch etliche Täter kamen bisher ungestraft davon. Nach seinen Recherchen sind 35 nachweislich pädophilie Priester dort noch im Amt.
Gewalt war dort das bestimmende Erziehungsmittel, egal, ob es sich um kirchliche oder staatliche Einrichtungen handelte. In kirchlichen Heimen kam es aber deutlich häufiger zu sexuellen Übergriffen. «Kindergulag» waren diese Aufbewahrungslager.
«Heime waren Orte, an denen systematisch Gewalt ausgeübt worden ist und Menschen gebrochen worden sind»
Zwangsarbeit war ebenso üblich wie sexueller Missbrauch, etliche Heimkinder wurden auch für medizinische Experimente mit unabsehbaren Spätfolgen missbraucht, deren Grausamkeit sich kaum von den Versuchen unterscheidet, die Nazi-Ärzte mit KZ-Insassen durchgeführt hatten.
Kinder wurden in Zwangsjacken gesteckt und verprügelt oder mussten Erbrochenes essen. Bettnässer mussten ihre schmutzigen Unterhosen über dem Gesicht tragen. Wer gegen Vorschriften wie das allgemeine Redeverbot verstieß, wurde tagelang in völliger Dunkelheit eingesperrt. Das sind keine Einzelfälle, sondern Methoden, die offensichtlich in vielen Heimen angewandt wurden.
Wie viele Qualen kann ein Kind ertragen?
Der Verfasser stellt dar, dass auch Frauen gerne prügelten und quälten, und dass Jungs genauso oft missbraucht und vergewaltigt wurden wie Mädchen. «Offenbar hat die Kirche ein Problem mit Sexualität. Opfer kirchlicher Heime berichten in 66 Prozent aller Fälle von sexueller Gewalt und sexuellem Missbrauch.

„Vergewaltigungen und Misshandlungen“

Kirche

Brutal und systematisch Kinder über Jahrzehnte in kirchlicher Obhut misshandelt

Heinz Duthel

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Beschreibung

„Vergewaltigungen und Misshandlungen“
Brutal und systematisch Kinder über Jahrzehnte in kirchlicher Obhut misshandelt
Die heilige Steuer finanzierte Trödelbude – Sodom und Gomorrha
Auf eine Entschädigung oder Entschuldigung warten viele der Opfer noch heute vergebens. Auch etliche Täter kamen bisher ungestraft davon. Nach seinen Recherchen sind 35 nachweislich pädophilie Priester dort noch im Amt.
Gewalt war dort das bestimmende Erziehungsmittel, egal, ob es sich um kirchliche oder staatliche Einrichtungen handelte. In kirchlichen Heimen kam es aber deutlich häufiger zu sexuellen Übergriffen. «Kindergulag» waren diese Aufbewahrungslager.
«Heime waren Orte, an denen systematisch Gewalt ausgeübt worden ist und Menschen gebrochen worden sind»
Zwangsarbeit war ebenso üblich wie sexueller Missbrauch, etliche Heimkinder wurden auch für medizinische Experimente mit unabsehbaren Spätfolgen missbraucht, deren Grausamkeit sich kaum von den Versuchen unterscheidet, die Nazi-Ärzte mit KZ-Insassen durchgeführt hatten.
Kinder wurden in Zwangsjacken gesteckt und verprügelt oder mussten Erbrochenes essen. Bettnässer mussten ihre schmutzigen Unterhosen über dem Gesicht tragen. Wer gegen Vorschriften wie das allgemeine Redeverbot verstieß, wurde tagelang in völliger Dunkelheit eingesperrt. Das sind keine Einzelfälle, sondern Methoden, die offensichtlich in vielen Heimen angewandt wurden.
Wie viele Qualen kann ein Kind ertragen?
Der Verfasser stellt dar, dass auch Frauen gerne prügelten und quälten, und dass Jungs genauso oft missbraucht und vergewaltigt wurden wie Mädchen. «Offenbar hat die Kirche ein Problem mit Sexualität. Opfer kirchlicher Heime berichten in 66 Prozent aller Fälle von sexueller Gewalt und sexuellem Missbrauch.